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Kunterbunte Unterwasserwelt: Die richtige Aquarieneinrichtung und Dekoration

Bei der Einrichtung eines Aquariums geht es nicht nur um die Auswahl der richtigen Größe, des Filtersystems, der Heizung und Beleuchtung, sondern auch um die Gegenstände und Materialien, die unsere Fische tagtäglich umgeben und berühren. Von Pflanzen bis zu Dekorationsgegenständen sollte alles was den Lebensraum Aquarium ausmacht nicht nur optisch ansprechend aussehen, sondern auch an die Bedürfnisse der Aquarienbewohner angepasst sein.

Ein Aquarium artgerecht einzurichten ist zwar, ob der unzähligen Möglichkeiten, immer eine Herausforderung, doch diese kann maßgeblich erleichtert werden, wenn der Aquarianer weiß, worauf es zu achten gilt.

Tatsächlich gehört zur Einrichtung eines Aquariums mehr als nur die richtige Größe herauszufinden, den richtigen Standort zu bestimmen und für die korrekte Beleuchtung und Filterung zu sorgen, denn der eigentliche Lebensraum unserer schwimmenden Mitbewohner wird ganz maßgeblich durch die Aquarieneinrichtung und Dekoration geprägt.

Die Basics: Größe, Standort, Filter, Heizung und Beleuchtung

Zunächst gilt es, die Basics für ein gesundes Aquarienklima einzuhalten. Dazu gehört die Auswahl eines geeigneten Aquariums, welches sich in seiner Größe an dem geplanten Fischbesatz ausrichten sollte. Hier ist zu bedenken, dass auch Pflanzen viel Raum einnehmen können. Das Aquarium sollte also nicht zu klein sein. Der Standort sollte sehr bewusst ausgewählt werden, so dass das Aquarium leicht zugänglich und dadurch gut zu reinigen ist, jedoch trotzdem sicher steht und nicht bewegt werden muss. Auch kann es sich empfehlen, einen Standort nahe einem Fenster zu wählen, so dass die Fische Tageslicht bekommen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte aber unbedingt vermieden werden, da dies die Temperatur beeinflussen und übermäßiges Algenwachstum auslösen kann.

Damit sich die Fische wohlfühlen, muss auch die Wasserqualität stimmen. So sollte Filter, Heizung und Beleuchtung exakt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Aquarienbewohner abgestimmt sein, um die in ihren jeweiligen natürlichen Lebensräumen vorherrschenden Lebensbedingungen zu ermöglichen. Es gibt auch spezielles Aquarien-Mondlicht, das die nächtlichen Verhältnisse nachbildet. Die Beleuchtung ist oft Teil der Abdeckung, die ohnehin benötigt wird, damit die Tiere nicht herausspringen und eine übermäßige Wasserverdunstung vermieden wird. Auch über eine Strömungspumpe sollte unter Umständen nachgedacht werden.

Der erste Schritt zur Einrichtung: Bodengrund und Rückwände

Wesentlich für ein gesundes Klima im Aquarium ist die Auswahl des geeigneten Bodengrunds. Dieser ist sowohl Teil der Grundausstattung als auch der Dekoration. Denn es muss nicht nur in Form und Material den Ansprüchen der jeweiligen Fischart entsprechen, er ist zudem ein echter Blickfang. Außerdem bietet er Lebensraum für nützliche Mirkoorganismen. In Süßwasseraquarien wird häufig Kies oder Sand benutzt, der sowohl in natürlichen Tönen als auch in leuchtenden Farben erhältlich ist. Bei der Auswahl von Material und Korngröße sollte bedacht werden, dass manche Fischarten den Bodengrund auf der Suche nach Nahrung durchkauen und die Körner also klein genug sein müssen. Manche Wasserpflanzen wiederum benötigen aber eine gröbere Körnung, um wachsen zu können. Hier sind gute Vorbereitung und Informationen über die zukünftigen Bewohner das A und O. Mit Kunststoff ummantelter Bodengrund oder Materialien, die nicht speziell zur Verwendung im Aquarium gekennzeichnet sind, sollten mit Vorsicht genossen werden, da diese Giftstoffe enthalten und den Fischen schaden könnten.

Auch zur Gestaltung der Rückwand gibt es verschiedene Möglichkeiten und eine ansprechende Rückwand ist immer ein ganz besonderer Blickfang im Aquarium. Ganz am Anfang steht die Entscheidung, ob die Rückwand einfarbig gehalten werden soll, um somit den eigentlichen Inhalt des Aquariums in den Fokus des Betrachters zu rücken oder ob die Rückwand einer Fototapete gleichen und mit Unterwasserszenen den Blick in die Ferne lenken soll. Die einfarbige Gestaltung lässt sich am einfachsten erreichen, indem die Rückseite des Aquariums mit ungiftiger Farbe gestrichen wird, die die Silikonverklebung nicht angreift.

Wer gerne in exotische Tiefen oder auf verschiedene Pflanzenkombinationen blicken möchte, der kann mit selbstklebenden Rückwandfolien oder Postern arbeiten, die sich auch wieder abziehen lassen. So kann die Optik immer wieder geändert werden. Es gibt auch 3D-Rückwände, die vor der eigentlichen Rückwand aufgestellt werden und ins Aquarium hineinragen um die verschiedensten optischen Effekte zu erzielen, etwa Mangrovengebiete oder verschiedene Uferzonen. Eher leichte Rückwände müssen allerdings mit Silikon verklebt werden.

Der zweite Schritt zur Einrichtung: Pflanzen, Hölzer, Steine, Höhlen und Felsen

Damit die schwimmenden Bewohner sich rundherum wohlfühlen folgt nun die eigentliche Einrichtung des Aquariums. Dazu zählen beispielsweise Steine und Hölzer aber auch Pflanzen. Der richtige Pflanzenbewuchs ist wichtig für die Fische, da sie diese auch als Schlafplatz oder zum Verstecken nutzen und diese das Wasserklima maßgeblich beeinflussen. Wichtig ist darauf zu achten, dass das Wasserklima auch für die Pflanzen geeignet ist. Außerdem gilt es zu berücksichtigen, dass die Pflanzen- und Fischart gut verträglich sind. Natürlich können auch künstliche Pflanzen ihren Platz im Aquarium finden. Mit Steinen und Hölzern kann nach Herzenslust dekoriert werden. Wenn sehr große und schwere Steine ausgewählt werden, sollten diese unbedingt auf dem Boden des Aquariums platziert werden, am besten mit einem Stück Styropor zum Schutz des Glasbodens.

Auch Höhlen und Felsen können das Aquarium gehörig aufpeppen. Sie können für die naturgetreue Gestaltung des Lebensraumes wichtig sein und sorgen für hervorragende Versteckmöglichkeiten und Schlafplätze. Wichtig ist, dass alle zur Einrichtung genutzten Materialien regelmäßig gründlich gesäubert werden und für den Einsatz im Aquarium geeignet sind.

Der dritte Schritt zur Einrichtung: Dekorations-Figuren und -Gegenstände

Um der Aquarieneinrichtung den letzten Schliff zu geben, können die verschiedensten Arten von Dekorationsgegenständen verwendet werden. Ob Figuren oder Gegenstände aus Ton oder Stein oder aber Produkte aus ungiftigem Kunststoff verwendet werden, hängt im Wesentlichen vom Geschmack des Aquarianers ab. Auch ein Bubble-Maker kann das Aquarium aufpeppen und sorgt zudem für Bewegung im Wasser.

Nicht nur mithilfe von Dekorationsgegenständen aus Naturmaterialien kann man den natürlichen Lebensraum der Fische nachstellen, auch bunte Schiffe oder Schatztruhen können einen farbigen Blickfang im Aquarium darstellen. Bei der Aquariengestaltung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.