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Ganz natürlich! Die richtige Beleuchtung für das Aquarium

Um das Biotop Aquarium und seine Bewohner bestmöglich beobachten zu können, ist es wichtig die richtige Beleuchtung auszuwählen. Denn diese ist nicht nur nötig, um gut in das Aquarium hineinsehen zu können, sondern sie ist auch für die Gesundheit der Fische sowie der Wasserpflanzen äußerst wichtig. Dabei sind der Simulation der Natur keine Grenzen gesetzt. Selbst der Sonnen- und Mondverlauf lassen sich nachstellen. Wir zeigen, welche unterschiedlichen Arten der Beleuchtung es gibt und worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte.

Aufsetzleuchten, Leuchtröhren und LED-Beleuchtung. Gerade für Anfänger in der Aquaristik ist die Auswahl der korrekten Aquarienbeleuchtung nicht einfach. Doch auch erfahrene Aquarianer finden immer wieder Möglichkeiten, um die Beleuchtung zu optimieren und sie mehr und mehr an die natürlichen Gegebenheiten anzupassen. Dies zahlt sich gleich mehrfach aus. Zum einen kann so das Pflanzenwachstum angeregt und das Algenwachstum eingeschränkt werden. Zum anderen profitieren die Fische von einer Beleuchtung, die so naturnah wie möglich ist. Auch die Wasserpflanzen benötigen ausreichend Licht, um Sauerstoff produzieren zu können, um so das Wasserklima im Aquarium gesund zu halten.

Neben der richtigen Wasserqualität, dem richtigen Futter und der korrekten Ausstattung des Aquariums ist die Beleuchtung eine Grundvoraussetzung für ein optimales Lebensumfeld. Dabei hat jede Fischart ganz eigene Bedürfnisse. Während manche Fische helles Licht unbedingt zum Überleben benötigen, sind andere weniger anspruchsvoll, benötigen aber dennoch ein Mindestmaß an Licht zur Orientierung. Bevor also die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Beleuchtungssystem fällt, sollte unbedingt klar sein, was die Bewohner bevorzugen.

Beleuchtung fürs Aquarium: Welche Arten gibt es?

Von Hängeleuchten für Meerwasser-Aquarien, Aquarien mit aus dem Wasser hinauswachsenden Pflanzen, über Aufsetzleuchten für Nano-Becken und Komplettsysteme mit im Deckel integrierter Beleuchtung – die Auswahl ist groß. Es gibt Lampensysteme und Leuchtbalken-Systeme mit Leuchtstoffröhren in verschiedenen Farben und Leuchtstärken. Zusätzlich gibt es Leuchtmittel und Reflektoren, welche die Lichtintensität um bis zu 100 Prozent maximieren können.

Während eine LED Aquariumbeleuchtung in der Regel stromsparend ist, die Temperatur im Aquarium nicht durcheinander bringt und durch komplett eintauchbare LED-Strahler tolle Lichteffekte ins Aquarium zaubert, müssen bei einer Wassersäule von mehr als 50 cm stärkere Halogenstrahler oder HQI-Brenner eingesetzt werden. Auch die Standard-Leuchtstoffröhre leistet hier gute Dienste, denn sie sind nicht nur recht preisgünstig, zudem sind sie für die Fische sicher, solange sie wie vorgeschrieben regelmäßig ausgewechselt werden. Bei T8-Röhren ist dies nach 10.000 Stunden der Fall, bei T5-Röhren nach 20.000 Stunden.

Was gilt es zu beachten?

Wichtig ist, dass die Beleuchtung immer an die Bedürfnisse der jeweiligen Aquarienbewohner angepasst ist. Bei Tiefseeaquarien sollte sie im blauen Bereich sein, bei der Konzentration auf Pflanzenwuchs im orangen Bereich liegen. Natürlich muss die Lampe für die entsprechende Wassertiefe geeignet sein, damit das Licht auch bis zum Boden durchdringt. Es sollte jedoch immer darauf geachtet werden, dass das Licht nicht zu hell ist. Früher galt es als optimal, das gesamte Aquarium möglichst hell auszuleuchten. Heutzutage ist dies keine Option mehr. Vielmehr ist es wichtig, die natürlichen Lichtgegebenheiten nachstellen und für genügend Beleuchtungspausen zu sorgen.

Da bei allen Arten von Lampen, egal welcher Qualität, immer auch die Gefahr besteht, dass sie platzen könnten, ist es zudem wichtig, sie nie direkt über dem Wasser anzubringen. Eine Trennscheibe aus Glas ist sehr wichtig. Denn, so unwahrscheinlich eine platzende Glühbirne auch sein mag, sollte dies passieren sind die Fische sowohl durch die Glassplitter als auch durch eventuell austretendes Quecksilber, wie etwa aus Leuchtstoffröhren oder HQI-Brennern, einer großen Gefahr ausgesetzt.

Auch darf der Aquarienstandort nicht zu nah am Fenster gewählt werden, wo es der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt wäre. Denn Sonnenlicht ist nicht nur um ein vielfaches stärker als Kunstlicht, es erhöht zudem die Wassertemperatur. Auch strahlt Sonnenlicht dadurch seitlich ins Aquarium und kommt nicht, wie in der Natur üblich, von oben. Abgesehen davon begünstigt direktes Sonnenlicht das Algenwachstum ungemein, was wiederum nicht gerade förderlich ist für ein gesundes Wasserklima. Auch kann direktes Sonnenlicht Tiere ohne Augenlider in Stress versetzen, da deren Augen sehr lichtempfindlich sind.

Die optimale Dauer der Beleuchtung

Was die optimale Dauer der Aquarienbeleuchtung angeht, gehen die Meinungen deutlich auseinander. Einig ist man sich allerdings, dass es Tages- und Nachtphasen geben muss und dass auch Beleuchtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln, die den Stand der Sonne nachstellen, durchaus Sinn machen. Die meisten Aquarianer beleuchten ihr Aquarium für neun bis 11 Stunden am Tag. Sinnvoll kann eine Pause unter Mittag sein, so dass das Licht im Aquarium dann im Feierabend noch länger an ist.

Da die Beleuchtungszeiten nicht kürzer als fünf Stunden am Stück sein sollten und die Beleuchtungspausen mindestens vier Stunden andauern sollten, empfiehlt sich beispielsweise eine Vormittagsbeleuchtung von fünf Stunden, dann eine vierstündige Pause und eine Weiterbeleuchtung vom späten Nachmittag bis in den Abend hinein. Sollte für die Beleuchtung eine Mittagspause eingeplant werden, so muss unbedingt darauf geachtet werden, dass während dieser Zeit natürliches Licht in das Aquarium fällt, denn manche Fische benötigen Licht zur räumlichen Orientierung.

Da es für die Gesundheit der Fische sehr wichtig ist, dass ihr gewohnter Beleuchtungszeitplan korrekt eingehalten wird, dürfen Änderungen der Routine nur sehr vorsichtig und schrittweise vorgenommen werden. Zur Vereinfachung können etwa Zeitschaltuhren eingesetzt werden. So wird sichergestellt, dass die Fische auch während unserer Arbeitszeit ihren gewohnten Tagesablauf haben.

Ideal ist der Einsatz von Dimmern, die morgens den Sonnenaufgang und abends den Sonnenuntergang simulieren. Es gibt sogar komplette Systeme, die Tagsüber neben dem Sonnenschein auch Wolken oder gar Gewitter simulieren und auch dunkle Regentage einplanen. Manche Fischarten freuen sich auch über die nächtliche Simulation von Mondlicht die ebenfalls die Beleuchtungsintensität von zu- oder abnehmendem Mond nachstellt.