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Ein perfekter Lebensraum: Wasserpflege und Tests

Das A und O eines glücklichen Fischlebens ist die Wasserqualität im Aquarium. Diese ist für unsere schwimmenden Haustiere ebenso wichtig wie für uns die Luft zum Atmen. Um den Lebensraum Aquarium so gesund wie möglich zu erhalten, ist es wichtig regelmäßige Wassertests durchzuführen und die Wasserqualität bestmöglich zu optimieren. Wir zeigen, worauf es bei der Auswahl von Wassertests ankommt und wie die Wasserpflege am besten betrieben wird.

Zur Generierung eines gesunden Wasserklimas genügt es nicht Leitungswasser in ein Becken zu füllen. Viele Aquarianer sind sich durchaus bewusst, dass es auf die sorgfältige Zusammenstellung von Bodengrund, Pflanzen- und Fischbesatz, von Temperatur und Beleuchtung ankommt und auch von der Wasserhärte abhängt, wie sich die Qualität des Aquarienwassers entwickelt. Ein elementarer Bestandteil zur Ermittlung der Wasserqualität sind Tests, anhand welcher der Aquarianer erkennen kann, ob und welche Art von Wasserpflege nötig ist.

Warum sind Tests zur Wasserpflege notwendig?

Tests zur Überprüfung der Wasserqualität sind deshalb wichtig, weil die Wasserqualität das Wohlbefinden aller Wasserbewohner, also der Tiere sowie auch der Pflanzen, bestimmt. Wird ein Aquarium ganz neu eingerichtet ist dies besonders notwendig, denn gerade in den ersten Wochen ist die Wasserqualität noch sehr unbeständig. Im Rahmen der Wasserpflege sollten die Wasserwerte also regelmäßig mit Hilfe von Tests überprüft werden, sodass rechtzeitig, sofern die Wasseranalyse einen Mangel ergibt, für Besserung gesorgt werden kann. Hier gibt es neben dem Wasserwechsel auch noch die Möglichkeit auf Wasserpflege-Produkte zurückzugreifen.

Welche Werte sind relevant für die Wasserqualität?

Es gibt verschiedene Werte zur Bestimmung der Wasserqualität. Diese hängen jedoch immer wesentlich davon ab, welche Fische oder auch Pflanzen im Aquarium untergebracht sind, denn deren Ansprüche können sich wesentlich unterscheiden. Deshalb dürfen Fische auch erst dann eingesetzt werden, wenn der pH-Wert stimmt. Dies kommt natürlich auf die Fischart an, denn während manche Arten einen basischen pH-Wert von über 7 bevorzugen, mögen andere Arten einen niedrigerer und eher sauren pH-Wert. Sehr sinnvoll ist es zudem, darauf zu achten, dass die Nitrit- und Nitratwerte stimmen, der Kohlendioxid-Gehalt im Rahmen ist und dass die Gesamthärte, der GH-Wert, und die Karbonhärte, der KH-Wert, im gesunden Bereich liegen. Denn auch diese Werte haben einen essentiellen Einfluss auf die Gesundheit aller Beckenbewohner.

Es versteht sich demnach von selbst, dass der erste Schritt zu einem gut funktionierenden Ökosystem Aquarium die umfassende Information über die Bedürfnisse und Ansprüche der Bewohner ist. Je nach Art kann es dann durchaus Sinn machen, mit weiteren Tests den Eisen- oder Kupfergehalt oder auch den Ammoniak- oder Phosphat-Gehalt im Wasser zu überprüfen.

Wann und wie oft sollte die Wasserqualität überprüft werden?

Um zu gewährleisten, dass die Wasserqualität stimmt, sollte regelmäßig ein Test zur Bestimmung der Wasserqualität durchgeführt werden. Gerade in der Einlaufphase ist es besonders wichtig den Nitritwert regelmäßig zu überprüfen, denn dieser ist zu Beginn meist besonders hoch. Dies kann durchaus einige Wochen dauern, muss aber unbedingt abgewartet werden. Denn ist der Nitritwert zu hoch, besteht für die Fische eine akute Vergiftungsgefahr. Erst wenn der Wert stimmt dürfen Fische ins Becken einziehen. Um dabei behutsam vorzugehen, ist es wichtig, dass der Fischbesatz nur langsam gesteigert wird.

Da das Ökosystem Aquarium künstlich erzeugt wird und sich nicht durch natürliche Gegebenheiten selbst regulieren kann, ist es aber auch bei einem bereits eingefahrenen Aquarium wichtig, regelmäßig die Wasserqualität zu überprüfen, um bei Bedarf umgehend eingreifen zu können. Vor allem, wenn sich Auffälligkeiten ergeben, etwa durch übermäßigen Algenwuchs oder Fische, die sich lethargisch verhalten oder zum Luft schnappen an die Wasseroberfläche schwimmen, muss umgehend die Wasserqualität überprüft werden. Auch der Pflanzenwuchs ist ein Anzeichen von guter oder schlechter Wasserqualität. Lassen die Pflanzen die Köpfe hängen und gedeihen nicht richtig, könnte es Zeit für eine intensive Wasserpflege sein.

Was diese beinhalten sollte, das hängt natürlich von den gemessenen Werten ab. Wichtig ist allerdings, dass bei ungenügenden Wasserwerten schnellstmöglich gehandelt werden muss, um die Wasserqualität wieder zu steigern, da sich die Fische sonst in Lebensgefahr befinden könnten.

Was muss bei der Wasserpflege und bei Tests beachtet werden?

Wichtig ist, dass die Tests, die meist auf chemischer Basis funktionieren, exakt entsprechend ihrer jeweiligen Anleitung durchgeführt werden. Auch bei der Aufbewahrung müssen die Vorgaben eingehalten werden. Wird ein Test zu warm, zu kalt, zu trocken oder zu feucht gelagert, kann er unbrauchbar werden und es kann zu Messfehlern kommen. Das führt dann entweder zu unnötigem Aktionismus oder dazu, dass ein giftiges Wasserklima nicht behoben wird und Fische und Pflanzen Schaden nehmen. Um Tests für alle Eventualitäten vorrätig zu haben und diese auch vernünftig zu lagern, gibt es spezielle Sets, die in einem Koffer geliefert werden und in denen die Tests lichtgeschützt und sicher aufbewahrt werden können.

Welche Arten von Wassertests gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten von Wassertests, die entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen eingesetzt werden. Man unterscheidet zwischen Tröpfchentests und Teststreifen. Beim Tröpfchentest entnimmt der Aquarianer eine Wasserprobe und träufelt die entsprechend angegebene Menge an Indikatorflüssigkeit hinein. Daraufhin verfärbt sich das Wasser und anhand einer Tabelle kann das jeweilige Ergebnis abgelesen werden. Teststreifen werden im Gegensatz dazu einfach ins Aquarienwasser hineingehalten, woraufhin sich die Teststreifen verfärben und das Ergebnis in einer Tabelle abgelesen werden kann. Im Allgemeinen gelten Tröpfchentests als zuverlässiger, so dass Teststreifen häufig als vorläufiger Schnelltests verwendet werden und bei Auffälligkeiten dann noch ein Tröpfchentests gemacht wird.

Schlechte Wasserqualität: Wie lässt sich die Qualität optimieren?

Ist erst einmal klar, dass die Wasserqualität nicht optimal ist, dann muss umgehend gehandelt werden. Oft genügt bei schlechten Werten bereits ein Wasserwechsel, bei dem eventuell Starterbakterien für den Wasserfilter eingesetzt werden können. Doch wenn das Leitungswasser zu viel Chlor oder Schwermetalle, etwa Blei und Kupfer, aufweist, sollte ein Wasseraufbereiter Verwendung finden, der Chlor neutralisiert und Schwermetalle bindet. Darüber hinaus gibt es Wasserklärer und Algenbekämpfer gegen die Trübung des Aquarienwassers, welche die trübenden Stoffe binden. Auch für die Beeinflussung eines einzigen Wertes, etwa dem pH-Wert, gibt es mit dem jeweiligen Korrekturmittel den passenden Wasserzusatz.

Wichtig ist immer, zunächst mit Hilfe von Tests den Zustand des Wassers zu ermitteln und dann mit der passenden Methode hilfreich einzugreifen.