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Wissenswertes zur Pflege der Augen & Ohren bei Hunden

Augen und Ohren gehören zu den wichtigsten Sinnesorganen der Hunde. Damit sie immer gut lauschen und perfekt sehen können, ist eine regelmäßige Kontrolle und Pflege durch den Hundehalter erforderlich, um Entzündungen oder Parasitenbefall vorzubeugen.

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Augen- und Ohrenpflege beugt Entzündungen vor

Hunde haben von Natur aus ein exzellentes Gehör. Sie nehmen die kleinsten Geräusche wahr, lange bevor wir Menschen etwas mitbekommen. Das liegt daran, dass das fein ausgebildete Hörorgan des Hundes im Gegensatz zu unseren Ohren sogar Töne hört, die noch weit unterhalb von null Dezibel liegen. Darüber hinaus besitzt das Hundeohr auch einen automatischen Reinigungsprozess. Dennoch kann es zu Entzündungen kommen, die bei einigen Rassen häufiger sind, als bei anderen. Das trifft auch auf die Hundeaugen zu, die über ein anderes Wahrnehmungsspektrum verfügen, als das menschliche Organ. Dennoch können sie im Dunkeln weit besser sehen als wir. Gesunde Hundeaugen sind klar und tränen nicht. Um Erkrankungen vorzubeugen, ist eine regelmäßige Pflege der Augen und Ohren durch Frauchen oder Herrchen notwendig.

Wie häufig sollte die Kontrolle und Pflege der Augen und Ohren erfolgen?

Die Ohren unserer Vierbeiner reinigen sich in der Regel von selbst und der Hundehalter muss eigentlich nur dann eingreifen, wenn sich Auffälligkeiten zeigen. Dennoch sollte man die Ohren seines Hundes mindestens zweimal in der Woche kontrollieren. Sofern früher schon einmal eine Ohrenerkrankung vorlag, auch häufiger. Rassen mit Stehohren, wie beispielsweise Schäferhund, Spitz oder Französische Bulldogge, leiden weniger häufig an Entzündungen als Rassen mit Schlappohren, wie Jack Russell-Terrier, Beagle oder Windhunde. Das liegt insbesondere an der besseren Belüftung der Ohren, die nicht durch einen Hautlappen überdeckt sind. Dafür sind Hunde mit stehenden Ohren empfindlicher gegenüber Zugluft. Sollte sich Dreck oder andere Ablagerungen im Ohr befinden, können diese vorsichtig mit einem feuchten, weichen Tuch ausgeputzt werden. Antibakterielle Reinigungstücher oder Tinkturen aus dem Fachhandel können die Säuberung und Pflege unterstützen.

Die Augen eines Hundes benötigen unter Umständen etwas mehr Pflege. Eine tägliche Kontrolle der Augen ist erforderlich. Etwas getrocknetes Sekret im Augenwinkel ist normal und vergleichbar mit den morgendlichen Ablagerungen bei uns Menschen. Diese können ganz einfach mit einem weichen, fusselfreien Tuch entfernt werden. Ein milder Augenreiniger aus dem Fachhandel kann bei stärkeren Verkrustungen unterstützen und diese ohne mechanische Einwirkung aufweichen. Einige Hunde haben zudem einen starken Haarwuchs rund um die Augen. Dieser sollte stets gut beobachtet und gegebenenfalls gestutzt werden, damit die Haare nicht zu lang werden und den Augapfel reizen. Das Stutzen der Augenbrauen oder Gesichtshaare kann man entweder selbst mit einer Tierhaarschere aus dem Fachhandel übernehmen oder dem erfahrenen Hundefriseur überlassen.

Welche Probleme können auftreten, wenn die Pflege unterbleibt?

Werden Ablagerungen oder Verkrustungen nicht entfernt, können sich Entzündungen bilden, die bei Nichtbehandlung ins Mittel- oder Innenohr des Hundes vordringen und chronische Erkrankungen hervorrufen können. Auch ein unentdeckter Pilz- oder Milbenbefall kann die Ohren nachhaltig schädigen. Zudem beißen sich Zecken gerne in den Ohren fest und sollten schnellstmöglich entfernt werden, da sie böse Erkrankungen des gesamten Nervensystems übertragen können. Das Hörorgan ist ebenfalls für den Gleichgewichtssinn des Hundes verantwortlich. Ist es geschädigt, kann der Vierbeiner Probleme beim Laufen bekommen.

Augenerkrankungen, wie Infektionen oder Reizungen, können bei Hunden schnell eine ernste Sache werden. Eine Bindehautentzündung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen und zügig behandelt werden. Sie kann zu Beeinträchtigungen des Sehvermögens führen, das bei Nichtbehandlung ebenfalls chronische Schädigungen bis hin zur Erblindung hervorrufen kann.

Bei welchen Erkrankungen sollte ein Tierarzt zurate gezogen werden?

Klassische Anzeichen von Augen- und Ohrenerkrankungen sind, wenn sich der Hund permanent mit den Pfoten die Ohren kratzt oder über die Augen wischt. Stochert sich ein Hund immer wieder und anhaltend mit seinem Hinterlauf ins Ohr, sollte sich der Tierhalter das oder die Ohren sehr genau anschauen. Übler Geruch, der einem beim Zurückschlagen des Ohres entgegenkommt, ist ebenfalls nicht normal. Auch wenn keine sichtbare Verletzung erkennbar ist, kann eine Erkrankung vorliegen. Um Entzündungen oder einen Parasitenbefall auszuschließen, sollte der Tierarzt befragt werden.

Augen, die immer wieder oder anhaltend tränen, sind ein deutliches Anzeichen für eine Erkrankung. Diese liegt ebenso vor, wenn die Augen gerötet oder glasig sind. Nicht immer muss eine ernste Krankheit dahinterstehen, es kann sich auch um eine leichte Entzündung handeln, die durch Zugluft hervorgerufen wurde. Zur Sicherheit sollte sich der Veterinär die Augen anschauen und eine Behandlung empfehlen.

Welche Vorsichtsmaßnahmen kann man ergreifen?

Um Entzündungen der Augen und Ohren bei seinem Vierbeiner zu vermeiden, kann der Hundehalter bereits im Vorfeld Vorschichtmaßnahmen ergreifen. Der regelmäßige Einsatz eines aktuellen Spot-On-Präparates schützt den Hund vor einem Parasitenbefall durch Milben, Flöhe oder Zecken. Dabei sollte auch das häusliche Umfeld des Hundes regelmäßig gereinigt werden, denn auch im Hundebett, in den Vorhängen oder in der Auslegeware können Parasiten lauern.

Hunde lieben es, sich den Fahrtwind im Auto um die Nase wehen zu lassen. Nur zu gerne strecken sie ihren Kopf aus dem Autofenster und nehmen auf diese Weise unzählige Eindrücke und Gerüche wahr. Für die empfindlichen Augen und Ohren eines Hundes ist diese Aktion jedoch nicht ganz ungefährlich. Insbesondere die Augen sind dem Fahrtwind nahezu ungeschützt ausgesetzt und trocknen sehr schnell aus. Innerhalb weniger Stunden kann es zu einer Bindehautentzündung kommen. Auch die Ohren können durch den Fahrtwind rasch auskühlen. Herrchen und Frauchen sollten daher lieber auf offene Fenster im Auto verzichten, wenn der Vierbeiner im Font mitfährt.

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