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Wissenswertes zu Spezialfutter und Futterergänzungen für Hunde

Nicht immer bietet das gewohnte Standardfutter unseren Familienhunden alles, was sie für ein gesundes Leben brauchen. Bei Erkrankungen, Allergien oder Mangelerscheinungen kann der Einsatz von Spezialfutter oder bestimmten Futterergänzungen sinnvoll sein.

 

Mehr Informationen zu Spezialfutter und Futterergänzungen

Wann ist Spezialfutter für Hunde sinnvoll?

Egal, ob Sie Ihren Vierbeiner mit Nassfutter, einer Trockenmischung oder BARF-gerecht mit rohen Zutaten füttern, in einem hochwertigen Hundefutter ist bereits alles enthalten, was er für eine gesunde Ernährung benötigt: Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.  Dennoch kann es manchmal erforderlich sein, dauerhaft oder temporär auf ein Spezialfutter umzusteigen – beispielsweise bei einem älteren Hund, der an Arthrose leidet. Auch spezielle Futterergänzungen können notwendig sein, um Mängel, Allergien oder Erkrankungen zu behandeln. Diese können dem normalen Futter beigegeben werden, doch es kommt auf die richtige Zusammensetzung und Dosierung an, damit es nicht zu einer Überversorgung kommt.

Was ist Spezialfutter und wann sollte es gegeben werden?

Spezialfutter für Hunde kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine längerfristige Futterumstellung erforderlich ist. Beispielsweise, wenn ein Vierbeiner Allergien entwickelt. Dies tritt bei Hunden etwa in einem Alter von 3 bis 5 Jahren auf, da sich Unverträglichkeiten über einen längeren Zeitraum bilden und nicht von heute auf morgen. Eine häufig erscheinende Unverträglichkeit ist eine Getreideallergie. Diese kann sich durch Magen-Darm-Probleme äußern oder durch heftigen Juckreiz. Hier kann ein getreidefreies Spezialfutter Abhilfe schaffen. Eine Besserung tritt oft bereits einige Wochen nach Futterumstellung ein.

Genau wie wir Menschen können auch Hunde an Diabetes erkranken. Hat der Tierarzt dies erst einmal diagnostiziert, können entsprechende Medikamente unterstützen. Um eine dauerhafte Futterumstellung kommt der Hundehalter jedoch nicht herum, da zusätzlich der Einsatz von Spezialfuttersorten ohne Kohlehydrate notwendig wird. Auch Übergewicht beim Vierbeiner lässt sich auf Dauer nur durch eine spezielle Diät bekämpfen. Ein fettarmes und kalorienreduziertes Spezialfutter unterstützt das Abnehmen wesentlich. Viel Bewegung und eine deutliche Reduzierung der Leckerlis können den Vierbeiner bald wieder in Form bringen.

Mit zunehmendem Alter kann ebenfalls eine Futterumstellung erforderlich sein. Viele ältere Hunde leiden an Gelenkproblemen, die den Senioren zunehmend zu schaffen machen. Betroffene Rassen sind insbesondere Retriever, Rottweiler oder Schäferhund. Auch hier sind im Fachhandel spezielle Futtersorten erhältlich, die bei Gelenksarthrose helfen können. Meist beinhalten sie natürliche Wirkstoffe wie Grünlippmuschel, Teufelskralle oder Selen, die eine Gelenkstärkung bewirken können. Heilbar ist Arthrose jedoch nicht, die Beschwerden können nur gelindert werden. Eine altersgerechte Bewegung, beispielsweise auf Waldboden statt Asphalt sowie spezielle Auflagen oder Matratzen für das Hundebett können zusätzlich unterstützen.

Welche Futterergänzungen sind erhältlich und wann ist eine Beigabe sinnvoll?

Zusatzfutter sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn der Vierbeiner an einem eher temporären Mangel leidet, beispielsweise nach einer Operation, während der Trächtigkeit, nach einem Parasitenbefall oder bei sportlichen Aktivitäten. Wichtig ist, dass Futterergänzungen nur bei tatsächlichem Bedarf und für einen begrenzten Zeitraum gegeben werden. Der Hundehalter sollte auch nicht auf eigne Faust handeln, sondern zunächst immer erst den Rat eines Tierarztes einholen und mit ihm Art, Zusammensetzung und Dosierung der Ergänzungsmittel besprechen. Eine Eigendosierung kann zu einer Überversorgung führen, die größere Probleme nach sich ziehen kann.

Futterergänzungen sind in Tablettenform, als Tropfen, Flocken, Pasten und Gel oder in Pulverform erhältlich. Sie lassen sich nach Dosierungsanleitung ganz einfach den täglichen Futterrationen beimischen und werden so vom Vierbeiner ohne Stress auf natürlichem Wege aufgenommen. Sie bestehen in der Regel aus wichtigen und unterstützenden Vitaminen, Mineralien, Proteinen, Fettsäuren, Kräutern und Ölen. Oft ist auch Bierhefe enthalten, die für ein gesundes Fell sorgt. Für einen zusätzlichen Energieschub sorgt Vitaminpaste, die von den meisten Hunden wegen des Leberwurstgeschmacks geliebt wird und daher auch als Leckerli zwischendurch gegeben werden kann – natürlich nur in der zulässigen Menge.

Eingesetzt werden Futterergänzungsmittel in der Regel, um einen Vitaminmangel auszugleichen, Knochen und Gelenke zu kräftigen, zur Regenerierung von Haut und Fell, zur Beruhigung des Magen-/Darmsystems, zur Minderung von Maulgeruch, zur Entspannung bei Hyperaktivität oder um Mobilität und Vitalität zu stärken. Nach einem massiven Parasitenbefall kann eine Kombination verschiedener Zusatzstoffe sinnvoll sein, um das geschwächte Immunsystem des Hundes wiederaufzubauen.

Was ist bei einer Futterumstellung zu beachten?

Eine Futterumstellung erfolgt meist auf Empfehlung des Tierarztes und sollte daher baldmöglichst umgesetzt werden, damit der Vierbeiner mit seiner Therapie beginnen kann. Für den vierbeinigen Patienten sind die Inhaltsstoffe des neuen Futters jedoch ungewohnt. Ein anderer Geschmack oder Geruch kann ihn anfangs zusätzlich irritieren. Mancher Hund verweigert anfangs das ungewohnte Futter. Dies lässt sich vermeiden, indem man das Futter allmählich austauscht. Also, nicht von einem auf den anderen Tag, sondern die gewohnte Futtersorte zunächst mit der neuen vermischen und das Mischungsverhältnis von Tag zu Tag ändern.

So gibt man seinem Vierbeiner auch die Gelegenheit, dass sich sein Magen-Darm-System auf das neue Futter und die ungewohnten Zusätze einstellen kann. Zwar ist diese Vorgehensweise kein Garant dafür, dass Durchfall und andere Stoffwechselreaktionen auf die Futterumstellung vermieden werden, jedoch lassen sie sich deutlich reduzieren. Als Tierhalter sollte man zudem bedenken, dass sich der Trinkwasserbedarf durch eine neue Futterzusammensetzung erhöhen kann. Das trifft insbesondere beim Wechsel von Nass- auf Trockenfutter zu. Bei einer solchen Umstellung empfiehlt es sich zudem, die trockenen Brocken im Napf zunächst mit etwas Wasser aufzuweichen und die Wassermenge allmählich zu reduzieren. Das so präparierte Futter sollte jedoch nicht zu lange im Napf stehen, da es unter Umständen gärt und nicht so lange haltbar ist. Am besten ist, wenn man es erst kurz vor dem Verzehr vorbereitet.

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