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2009 Produkte für Hundefutter und -Nahrung im Preisvergleich

Wissenswertes zu Hundefutter und -Nahrung

Ebenso wie wir Menschen, lieben auch Hunde die Abwechslung im Speiseplan. Wurden unsere Vierbeiner früher noch überwiegend mit Frischfleisch ernährt, hält die Hundefutterindustrie heute eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Fertigfuttersorten bereit.

 

Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter

Egal ob Nass- oder Trockenfutter, Snacks oder Spezialsorten – alles ist für den unterschiedlichen Bedarf von Rasse und/oder Größe des tierischen Freundes abgestimmt. Und das ist keinesfalls ein gewinnträchtiger Einfall der Hersteller, denn Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter, jeder Vierbeiner hat einen anderen Energiebedarf und auch den unterschiedlichen Vorlieben wird Rechnung getragen.

Im Fokus steht natürlich eine möglichst artgerechte Ernährung unserer besten Freunde. Und da der Hund nun mal von Natur aus ein Fleischfresser ist, bestehen die meisten Futtersorten auch zum größten Teil aus tierischen Bestandteilen. Angereichert sind diese heute zumeist mit zusätzlichen Vitaminen, Gemüse, Obst und auch Getreide. Für Hunde, die an Allergien leiden, gibt es ebenso Spezial-Futtersorten, wie für Welpen oder Senioren mit Zahnproblemen.

Was ist besser, Nass- oder Trockenfutter?

Eine Pauschalantwort auf diese Frage gibt es nicht. "Fragt" man seinen Vierbeiner nach seiner Meinung, würde er wahrscheinlich Nassfutter auswählen. Hunde sind sehr stark geruchsgesteuert und Nassfutter riecht ganz einfach etwas intensiver als Trockenmischungen. Ansonsten haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile und werden von den Vierbeinern auch unterschiedlich gut angenommen. Hundehalter greifen heute gerne zum Trockenfutter und gewöhnen ihre Lieblinge bereits im Welpenalter an die Paletts oder Kroketten aus der Tüte. Trockenfutter besticht durch seine einfache Dosierung, seine ausgewogenen Inhaltsstoffe, eine lange Haltbarkeit und die gute Transporteigenschaft, wenn man mit dem Vierbeiner unterwegs ist. Trockenfuttermischungen sind zudem meist etwas preiswerter als Nassfutter, nicht zuletzt deshalb, weil es sich genauer dosieren lässt und weniger übrig bleibt.

Wichtig bei der Ernährung mit Trockenfutter ist die tägliche Futtermenge, die man für seinen Hund einhalten sollte, damit es nicht zum Übergewicht kommt. Auf der Packung sind meist detaillierte Fütterungsempfehlungen angegeben, bei der die Rasse, das Körpergewicht und das Alter des Hundes berücksichtigt werden. Diese Richtwerte muss man dann noch mit der Aktivität des Vierbeiners angleichen. Wer viel draußen herumtobt, hat einen größeren Energiebedarf, als ein eher ruhiger Hund, der sich viel im Haus aufhält. Nicht zu vergessen ist der erhöhte Bedarf an Trinkwasser.

Nassfutter wird von vielen Hunden bevorzugt, insbesondere wegen der enthaltenen Fleischbrocken. Da es zu zirka 70 Prozent aus Flüssigkeit besteht, ist der Bedarf an zusätzlichem Trinkwasser nicht ganz so hoch, wie bei den trockenen Mischungen. Dafür kann und muss man deutlich größere Portionen füttern, damit der Vierbeiner auch satt wird. Das hat wiederrum den Vorteil, dass der Hund länger mit seiner Mahlzeit beschäftigt ist und den Eindruck hat, richtig was im Magen zu haben. Aber auch beim Nassfutter darf man nicht überfüttern. Die meist in Dosen oder Frischepacks erhältlichen Sorten haben ebenfalls Dosierungsempfehlungen aufgedruckt, die man berücksichtigen sollte. Frischfuttersorten sind im Allgemeinen nach dem Öffnen nur kurzzeitig haltbar, daher empfehlen sich Packungen, die der Größe des Hundes und seines Bedarfs entsprechen. Viele Hundehalter haben auch gute Erfahrungen mit einem Mix aus Trocken- und Nassfutter gemacht.

Woraus besteht fertiges Hundefutter und welche Sorten gibt es?

Die Hauptbestandteile von Nass- und Trockenfutter sind Frischfleisch und Innereien. Nahezu alle Fleischsorten wie Rind, Geflügel, Lamm, Wild oder Schinken werden verarbeitet. Auch verschiedene Sorten mit Fisch sind im Angebot, denn Fisch ist ein guter Eiweißlieferant und spendet viel Energie. Dazu kommen verschiedene Getreidesorten sowie Gemüse, Kräuter, Mineralien, Vitamine und Fette oder Öle.

Fleisch ist ebenfalls der Hauptbestandteil von Snacks oder Leckerchen. Kaustreifen, Knochen oder gedrehte Sticks bestehen meist aus sehr zähen Fasern wie Schweine- oder Kalbsohren, Schinkenknochen, Dörrfleisch, Lamm- oder Ochsenziemer, Rotwildsehnen, Geflügelmägen oder auch Pferdehaut. Dadurch eignen sich diese Snacks besonders gut zur Beschäftigung des Hundes.

Kann man Snacks unbegrenzt füttern?

Der Snack zwischendurch ist sinnvoll zum Verwöhnen und Belohnen des Vierbeiners. Egal, ob als Pressform, Keks, Rolle, Knochen, Streifen oder Stick – Hunde lieben dieses Leckerli ganz besonders. Sie eignen sich hervorragend zur Erziehung oder zum Training. Viele Snacks tragen zudem zu einem gesunden Gebiss bei. Dental-Kausticks sind besonders fest und faserig. Der Hund ist länger mit dem Zerkauen beschäftigt und die Fasern reinigen Zähne und Zwischenräume und beugen Zahnstein vor.

Bedenken und berücksichtigen sollte man, dass auch Snacks zum täglichen Ernährungsplan des Hundes zählen und sie daher nicht unbegrenzt gegeben werden sollten. Füttert man viele Leckerchen am Tag, muss man die Futterration reduzieren, um Übergewicht zu vermeiden, das für viele Hunderassen gefährlich sein kann.

Wann ist Spezialfutter sinnvoll?

Welpen sollten grundsätzlich ein spezielles Trockenfutter erhalten, jedoch kein Nassfutter, da die Gefahr des Schlingens zu groß ist. Der Junghund gewöhnt sich zudem leichter daran, sein Futter richtig zu zerkauen. Da seine Zähne jedoch noch sehr weich und die Kaumuskeln noch nicht stark ausgebildet sind, sollte man die Brocken mit etwas Wasser anreichern, aber nicht zu weich werden lassen.

Auch ältere Hunde sollten bei Bedarf und insbesondere bei Zahnproblemen ein Spezialfutter erhalten, das weniger fest ist und sich dadurch leichter kauen lässt. Für Hunde mit Allergieproblemen empfehlen sich spezielle Futtersorten die verträglicher sind. Besonders fettarme und getreidefreie Futtersorten eignen sich für Hunde, die zu Übergewicht neigen.

Was bedeutet eigentlich BARF?

Viele Hundebesitzer besinnen sich heute auch wieder auf die natürliche Ernährung ihres Vierbeiners, bei der ausschließlich rohe, also ungegarte Produkte verwendet werden. Die internationale Abkürzung BARF steht sinngemäß für "Biologisch artgerechte Rohfütterung". Das bedeutet nicht, dass Hunde ausschließlich mit Frischfleisch ernährt werden, sondern lediglich, dass alle Bestandteile, wie Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst oder auch Ei roh gefüttert werden. Wer seinen Hund BARF-gerecht ernähren möchte, sollte darauf achten, dass insbesondere die tierischen Bestandteile ausgewogen und nicht einseitig sind. Sie sollten aus Muskel- und Filetfleisch, Knochen, Innereien, Haut/Fell und Fett bestehen sowie unterschiedliche Fleischsorten berücksichtigen. Auf rohes Schweinefleisch sollte jedoch besser verzichten werden, da die meisten Hunde Probleme bei dessen Verdauung haben. Hühnerfleisch sollte immer frei von Knochen sein. Möchte man die Ernährung seines Lieblings von Fertigfutter auf BARF umstellen oder umgekehrt, sollte man nicht abrupt vorgehen, sondern ganz allmählich über einen längeren Zeitraum, damit sich Magen und Verdauung umstellen können.