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Das passende Halsband für jeden Anlass

Bei der Auswahl des richtigen Halsbandes für den eigenen Hund kommt es auf verschiedene Kriterien an. Zunächst einmal ist die Größe des Hundes ausschlaggebend. Wichtig sind zudem sein Verhalten bei der Leinenführung und nicht zuletzt auch der Anwendungszweck. Denn Halsbänder zum täglichen Gassi gehen unterscheiden sich zu den Modellen für sportliche Aktivitäten. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass die Anschaffung verschiedener Halsbänder für unterschiedliche Anlässe die beste Lösung ist. Darüber hinaus sind Halsbänder zur individuellen Anpassung in zahlreichen Ausführungen und Farben erhältlich, so dass für jeden Geschmack etwas zu finden sein sollte.

Welches Halsband passt meinem Hund?

Möchte man für seinen erwachsenen Hund ein Halsband kaufen und ist bei der Größe unsicher, nimmt man den Vierbeiner am besten zur direkten Anprobe mit in die Zoologie. Alternativ oder bei einem Onlinekauf kann man seinen Halsumfang messen. Damit das Band später nicht zu eng ist, kann man zirka 10 Prozent für die Bewegungsfreiheit addieren. Die Halsbandlängen sind meist in Zentimetern angegeben, so dass man einen guten Anhaltspunkt hat. Sind andere Größen angegeben, wie zum Beispiel S, M, oder L hilft eine Umrechnungstabelle, die sich auf dem Preisschild des Halsbandes befinden sollte oder in einer Online-Tabelle.

Dort ist meist auch die Breite des Halsbandes angegeben. Das sollte weder zu breit noch zu schmal sein. Ein Halsband, das für den Hals des Hundes zu breit ist, behindert ihn beim Laufen und beim Drehen des Kopfes. Das wird für den Vierbeiner dann schnell lästig und beim nächsten Gassi gehen, lässt er sich das Halsband nur noch sehr ungerne anlegen. Das Gleiche gilt für ein Band, das zu schmal ist und sich zu sehr in die Haut eindrückt und schnell die Luft abschnürt. Je größer der Hund und länger sein Hals, desto breiter kann auch das Band sein.

Für welches Material soll ich mich entscheiden?

Die meisten Halsbänder, die heute im Handel erhältlich sind, bestehen entweder aus Leder oder aus Nylon. Wobei es auch Halsbänder aus Kettengliedern gibt. Lederhalsbänder sind die Klassiker beim Hunde-Zubehör. Sie sind sehr stabil und besonders lange haltbar. Allerdings sind sie nicht so pflegeleicht, wie die Nylon-Variante. Denn wenn ein Lederhalsband mal nass geworden ist oder gewaschen wurde, braucht es relativ lange, um zu trocknen. Das Nylonhalsband hingegen, kann sogar in der Waschmaschine gewaschen werden und ist meist binnen weniger Stunden wieder komplett trocken. Zudem sind die Bänder aus dem stoffähnlichen Material sehr leicht und haben fast kein Eigengewicht. Daher werden Halsbänder aus Nylon auch überwiegend im Agility-Sport eingesetzt.

Im Grunde sind Ausführung und Farbe Wahl des Hundebesitzers, weniger des Hundes, der dazu eigentlich keine eigene Meinung hat und ohnehin viel lieber ohne Halsband laufen möchte. Die Anleinpflicht für Hunde, die in vielen deutschen Städten und Gemeinden besteht, macht das Tragen eines Halsbandes oder Geschirrs allerdings zumindest beim Gassi gehen in der Öffentlichkeit zur Notwendigkeit. Wichtig ist eine weiche Polsterung und keine störenden Nähte, Ösen oder Anhängsel, die den Hund an den Haaren ziehen könnten.

Wer viel in der Dämmerung oder bei Dunkelheit mit seinem Vierbeiner vor die Tür geht, sollte bei der Auswahl des Halsbandes auf gute Sichtbarkeit achten. Viele Halsbänder sind heute mit Reflektoren ausgestattet, die in der Lage sind, Licht zurückzuwerfen. Wieder andere Modelle haben LED-Leuchten integriert, die den Hund deutlich sichtbar fürs Herrchen und insbesondere auch für andere Verkehrsteilnehmer macht. Bei Hunden mit längerem Fell darf ein Reflektor- oder Leucht-Halsband nicht zu schmal sein, sonst verdecken die Haare zu viel vom Band.

Warum gibt es unterschiedliche Verschlüsse?

Lederhalsbänder haben auch heute immer noch den klassischen Gürtelschnallen-Verschluss, bei dem das Ende des Riemens durch den Bügel gezogen und mit einem Metalldorn fixiert wird. Auf diese Weise wird auch die Weite des Halsbandes eingestellt. Diese Verschlussart ist ein wenig aufwändiger und erfordert vom Hundehalter mehr Geduld beim Schließen des Halsbandes – insbesondere, wenn der Vierbeiner etwas ungeduldig ist.

Anders als beim Ledermodell verfügen die meisten Nylon-Halsbänder über einen Schnellverschluss, bei dem einfach nur zwei Kunststoffteile ineinandergeschoben werden. Die Weitenregulierung ist davon unabhängig und normalerweise muss man sie nur einmal einstellen. Zirka zwei Finger sollten zwischen Halsband und Hund noch Platz haben, dann ist die Weite optimal. Steckverschlüsse haben sich seit einigen Jahren in der Schließtechnik bei Hundehalsbändern durchgesetzt, da ihre Anwendung, schnell, einfach und sicher ist.

Welches Halsband für welchen Einsatz?

Viele Hundehalter denken bei der Auswahl des Hundehalsbandes auch über die Anschaffung eines Geschirrs nach. Wer mit seinem Welpen Gassi geht, sollte tatsächlich auch eher ein Geschirr anschaffen, da ein Junghund nur wenig Erfahrung mit dem Halsband hat und gerne sprunghaft eigene Wege geht. Die Verletzungsgefahr ist daher relativ hoch.

Ist der junge Hund schon etwas älter und soll lernen, bei Fuß zu gehen, raten Experten zur Anschaffung eines Halsbandes, da der Hundebesitzer seinen Vierbeiner mit einem Geschirr nicht so gut lenken kann. Das Halsband besitzt direktere Führungseigenschaften, die Signale, die Herrchen oder Frauchen über die Leine geben, spürt der Hund direkt an Hals und Nacken – also in Kopfnähe. Denn da wo der Kopf hinschaut, läuft der Hund auch hin. Für die Erstausbildung empfiehlt sich ein Halsband mit besonders dicker Polsterung, das nicht zu viel Druck auf die Kehle des Hundes ausübt und gleichmäßiger verteilt.

Für sportliche Aktivitäten und insbesondere beim Agility-Sport empfehlen Experten den Einsatz leichter und gutsitzender Halsbänder, jedoch keiner Geschirre, da je nach Einsatz die Gefahr des Hängenbleibens besteht. Beim Training oder in der Hundeschule werden oft Erziehungshalsbänder eingesetzt, die sich automatisch zusammenziehen, wenn der Hund zieht oder aber wenn der Hundeführer an der Leine zieht. Lässt der Druck nach, entspannt sich auch das Halsband wieder. Vom Hundeführer wird hier viel Erfahrung verlangt, damit der Hund sich nicht verletzt. Idealerweise üben Mensch und Vierbeiner den Umgang unter Anleitung.