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Körperpflege beim Hund ist elementar

Damit Hunde sich rundum wohlfühlen und es ihnen auch gesundheitlich gut geht, ist die regelmäßige Pflege von Fell, Augen, Ohren, Pfoten und Maul wichtig. Genau wie bei uns Menschen ist auch die körperliche Hygiene ein elementarer Bestandteil der Tierhaltung. Insbesondere, wenn der oder die Vierbeiner mit uns gemeinsam in Haus oder Wohnung leben. Manche von ihnen genießen sogar das Privileg, mit auf die Couch zu dürfen oder sogar im Bett bei Herrchen oder Frauchen zu schlafen. Ein solch enges Miteinander funktioniert auf Dauer nur mit einer guten Körperpflege beim Vierbeiner.

Der größte Pflegeaufwand beim Hund besteht wohl in der regelmäßigen Reinigung des Fells und der Pfoten. Hunde sind es nun mal nicht gewohnt, sich die Pfoten auf der Fußmatte zu säubern, wenn sie von draußen reinkommen und das Haus betreten. Soll der Vierbeiner seine Pfotenabdrücke nicht bis ins Wohnzimmer hinein verteilen, müssen Herrchen und Frauchen ein Handtuch bereithalten und die Pfoten von Schmutz und Nässe befreien. Bei dieser Gelegenheit können auch kleine Steinchen oder anderer Dreck entfernt werden, den sich der Vierbeiner in die Pfoten getreten hat und der Druckstellen verursachen könnte. Daran schließt sich auch eine Krallenkontrolle an, sind diese zu lang, sollten sie mit einer Krallenschere gestutzt werden. Bei einer Spaltung empfiehlt sich eine Trimmung der betroffenen Kralle beim Tierarzt.

Regelmäßige Fellpflege und Parasitenkontrolle sind unverzichtbar

Wer viel mit seinem Hund draußen verbringt, sollte nach dem Spaziergang das Fell seines Vierbeiners bürsten oder kämmen. Dies ist bei Hunderassen mit langen Haaren wichtiger, als bei Kurzhaar-Rassen. Lange Haare neigen schnell dazu, sich zu verknoten oder zu verfilzen. Und je länger man wartet, desto schwieriger bekommt man die Knoten herausgekämmt. Richtig unangenehm wird es für den Hund, wenn Herrchen dann an den Haaren ziehen muss. Am Ende müssen ganze Haarbüschel aus dem Fell herausgeschnitten oder Partien geschoren werden. Tägliches Bürsten oder Kämmen ist daher bei Hunden mit längerem Fell wichtig. Bei Hunden mit kurzem Fell reicht eine Reinigung des Fells zirka ein- bis zweimal in der Woche.

Trotz Spot-On-Präparaten oder Antifloh-Halsbändern sollte der Hundehalter seinen Vierbeiner regelmäßig auf einen eventuellen Parasitenbefall kontrollieren. Insbesondere in den warmen Sommermonaten muss man mit Grasmilben, Flöhen oder Zecken rechnen, die sich im Fell des Hundes einnisten und in seiner Haut festbeißen können. Dort können die lästigen Insekten den armen Vierbeiner ganz schön nerven und sogar Krankheiten übertragen und auslösen. Die Kontrolle während der Fellpflege ist daher zu empfehlen. Ein regelmäßig gereinigtes Fell ohne Knoten und Verfilzungen ist für Parasiten darüber hinaus weniger interessant.

Augen, Ohren und Nase regelmäßig säubern und kontrollieren

Die Augen, Ohren und die Nase sind beim Hund empfindliche Körperpartien, die sehr anfällig sind für Entzündungen und andere Erkrankungen. Gleichzeitig sind sie die wichtigsten Sinnesorgane des Vierbeiners. Daher benötigen sie auch eine besondere Pflege und Kontrolle auf Verunreinigung und Parasitenbefall. Die Augen sollten klar und leicht glänzend sein. Eventuelle Tränenrückstände in den Augenfalten können Herrchen oder Frauchen mit einem weichen, unparfümierten Kosmetiktuch entfernen, das etwas angefeuchtet werden kann. Bitte keine Wattestäbchen verwenden, die könnten das Auge bei einer unvermittelten Bewegung des Hundes verletzen.

Das Innenohr des Hundes sollte trocken und sauber sein. Dreck oder Verkrustungen können mit einem weichen, angefeuchteten Kosmetiktuch entfernt werden. Sollten sich immer wieder neue Verkrustungen bilden, deutet dies auf eine Verletzung oder Erkrankung der Ohren hin und der Halter sollte dies beim Tierarzt überprüfen lassen. Die Nase – das Stimmungsbarometer des Hundes – sollte idealerweise feucht und leicht kühl sein. Verunreinigungen durch Erde oder Dreck können ebenfalls mit einem feuchten Kosmetiktuch entfernt werden, bevor sich Entzündungen bilden können.

Zahn- und Maulpflege nicht vergessen, zum Erhalt des Hunde-Gebisses

Hunde kauen und knabbern für ihr Leben gerne. Diese Eigenschaft kann sich der Hundehalter zunutze machen und seinem Liebling täglich einen Zahnpflege-Kausnack geben. Diese Zahnpflege-Sticks sind in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich, so dass für jeden Vierbeiner die passende Sorte gefunden werden kann. Ihre meist geriffelte Oberfläche und ihr festes, faseriges Material reinigen ganz einfach beim Kauen die Zahnzwischenräume und beugen so Karies und Zahnfleischentzündungen vor.

Darüber hinaus sind für gröbere Verunreinigungen auch spezielle Hunde-Zahnbürsten und Zahnpasta mit Leberwurstgeschmack erhältlich. Diese Zahnbürsten werden im Grunde genauso eingesetzt, wie die Bürsten für das menschliche Gebiss. Aber nicht alle Hunde lassen diese Prozedur gerne über sich ergehen und wehren sich gegen die Anwendung. Ein Welpe lernt dies spielerisch und gewöhnt sich besser daran, als ein erwachsener Hund. Der Zustand der Zähne sollte vom Halter ebenfalls regelmäßig kontrolliert und Erkrankungen dem Tierarzt gezeigt werden.

Parasitenschutz regelmäßig auftragen oder erneuern

Zur regelmäßigen Pflege des Hundes gehört auch ein ausreichender Parasitenschutz, der den Vierbeiner vor einem Befall durch Grasmilben, Flöhen, Zecken und anderen lästigen Insekten schützt. Meist ist heute ein wirksames Kombipräparat erhältlich, das alle vier bis sechs Wochen in den Nacken des Hundes geträufelt oder per Spray aufgetragen wird. Für Hunde, die häufig an Flohbefall leiden, kann sich der Einsatz eines Flohhalsbandes lohnen.

Kleine aber wichtige Helferlein für den Hundehalter

Diese praktischen Helferlein sollte der Hundehalter für die Pflege seines Vierbeiners bereithalten: Kamm, Bürste oder Fellpflege-Handschuh, je nachdem, was Herrchen und Hund lieber ist; Zeckenzange, falls es doch mal zum Befall kommt; Krallenschere, zum Stutzen oder Trimmen im Notfall; Mildes Hundeshampoo, falls sich der Liebling mal wieder im Matsch gewälzt hat; Kosmetiktücher zum Reinigen von Augen, Ohren und Nase; Melkfett oder Vaseline, zum Schutz der empfindlichen Ballen und Zwischenräume bei Eis und Schnee im Winter; Spot-On-Spray oder -Tropfen, zur Abwehr von Parasiten; Zahnpflege-Sticks oder Hundezahnbürste, damit Zähne und Zahnfleisch gesund bleiben und nicht zu vergessen: Snacks und Leckerli, denn damit lässt sich jede noch so ungeliebte Pflegeprozedur gleich viel leichter überstehen.