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Katzen lieben Spielangeln

Dass die meisten Katzen so verspielt sind, liegt an ihrem ausgeprägten Jagdtrieb. Um ihren Instinkt zu unterstützen und zu befriedigen, sind Katzenspielangeln perfekt geeignet. Wie der Name schon vermuten lässt, sind sie wie eine klassische Angel geformt und bestehen aus einem festen Stab und einer flexiblen Schnur, an dessen Ende das Reizelement hängt. Katzenangeln sind in vielen Formen, Farben und Größen erhältlich, denn Katzen sind sehr unterschiedlich und mögen nicht jedes Spielzeug. Auch bei Verarbeitung und Qualität der Spielangeln gibt es Unterschiede.

Welche Reize werden bei Katzen mit der Spielangel angesprochen?

Katzen lieben es zu jagen, damit folgen sie ihrem Instinkt. Sind es Freigänger, pirschen sie sich draußen an Mäuse oder Vögel an und versuchen sie zu fangen. Im Haus oder in der Wohnung jagen sie eher Insekten, ganz gleich ob Krabbeltiere oder Fluginsekten. Jeder Stubentiger hat jedoch seine eigenen Vorlieben, die auch beim Spielzeug deutlich werden. Das Ende der Spielangel simuliert die Beute, die es zu erjagen gilt. Katzen, die stärker auf alles was krabbelt reagieren, mögen sicher Angeln mit Maus- oder Insektenanhängern. Während Samtpfoten, die sich mehr nach oben orientieren, Angeln mit Federanhängern bevorzugen.

Katzenangeln sind daher Jagd- und Spielzeug in einem. Es ist jedoch nicht erwiesen, dass sie den Jagdtrieb fördern. Viel wahrscheinlicher ist hingegen, dass Katzen, die viel mit einer Spielangel beschäftigt werden, weniger häufig hinter einer echten Beute herjagen. Lässt man den Anhänger langsam über den Boden gleiten, wird der Jagdinstinkt der Katzen geweckt, sie springen auf und versuchen den Anhänger mit Pfoten und Maul zu fangen. Herrchen oder Frauchen sollte die Angel so führen, dass der Stubentiger die Beute nicht so schnell fangen kann.

Durch wechselndes Tempo und Auf- und Abbewegen der Angel steigert sich das Interesse des Katers oder der Katze. Zwischendurch sollten sie aber das Spielzeug auch mal zu fassen kriegen, damit sie ihr Erfolgserlebnis bekommen. Die meisten Katzen werfen sich dabei auf den Boden und rollen sich auf den Rücken. Auf diese Weise können sie ihre Beute mit allen vier Pfoten bearbeiten. Die Federboa, Spielmaus oder die Textilstreifen werden ins Maul genommen und bearbeitet, wie eine echte Beute. Dieses Verhalten ist wiederum Spiel und Trieb gleichermaßen. Viele Katzen können sich ausdauernd mit einer Spielangel beschäftigen – immer abhängig davon, wie abwechslungsreich sie geführt wird.

Welche unterschiedlichen Reizangeln gibt es?

Der wichtigste Teil einer Spielangel ist natürlich der Anhänger, also das Reizelement, das die Katze gerne haben möchte. Die Anhänger bestehen meist aus echten Vogelfedern oder einer Nachbildung. Andere Ausführungen sind mit einer Federboa oder Bändern aus Leder oder Textil bestückt. Darüber hinaus gibt es auch Elemente aus Fell, Spielmäuse mit und ohne Piepsgeräusch oder Kunststoffinsekten. Beliebt sind zudem kleine Jutesäckchen oder -figuren, die mit Katzenminze gefüllt sind. Viele Modelle bieten auch gleich mehrere Anhänger in Kombination.

Der Stab besteht in der Regel aus Kunststoff oder Holz, stabilere Ausführungen verfügen über einen Metallstab. Bei Modellen mit Teleskopstab kann die Länge variiert und damit der Aktionsradius erweitert werden. Die Schnur, an dessen Ende das Reizelement hängt, ist meist aus stabilem, elastischem Nylon gefertigt. Das gibt der Angel die nötige Flexibilität. Ein zusätzliches Gelenk am Stabende bewegt das Spielzeug jedes Mal anders.

Darüber hinaus sind auch Reizstäbe ohne Schnur erhältlich, bei denen Federn oder Bänder direkt am Stab befestigt sind. Meist sind die Stäbe dieser Modelle deutlich länger und lassen sich einstellen. Andere Modelle können im Türrahmen eingehängt oder mittels Saugnapf an glatten Oberflächen befestigt werden. Diese Spielzeuge eignen sich mehr zur Eigenbeschäftigung.

Sind Spielangeln für alle Katzen geeignet?

Im Grunde spielen nahezu alle Samtpfoten gerne mit Reizangeln. Oftmals spielt aber auch der Aktionsradius eine entscheidende Rolle. Ist die Katze scheu und fremdelt ihren Menschen gegenüber noch etwas, empfiehlt sich zunächst eine Spielangel mit einem längeren Stab. Auf diese Weise kann man mit der Katze spielen, ohne ihr zu nahe zu treten, was sie in diesem Stadium vielleicht noch nicht dulden würde. Hat sie bereits mehr Vertrauen gefasst, kann der Stab und damit der Spielraum kürzer sein, was für eine engere Bindung zwischen Mensch und Tier sorgt. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man sich gleich für eine Teleskop-Spielangel entscheiden, die man individuell einstellen kann.

Nicht jede Katze reagiert gleich intensiv auf ein Spielzeug. Hier gibt es eindeutige Vorlieben, sogar was Farben betrifft. Um herauszufinden, welcher Anhänger die Katze zum Spielen anregt, sollte man seinen Stubentiger und seine Gewohnheiten genau beobachten und unter Umständen verschiedene Elemente ausprobieren. Viele Spielangeln für Katzen werden auch im praktischen Set mit verschiedenen, austauschbaren Anhängern angeboten. Damit lässt sich gut testen oder für Abwechslung sorgen.

Worauf ist beim Kauf einer Katzenangel zu achten?

Die Nylonschnur darf nicht zu dünn sein, sonst könnte sie die empfindlichen Krallenzwischenräume oder das Maul verletzen und einschneiden. Zwar sollte die Schnur flexibel sein, doch empfiehlt sich eine Stärke von mindestens 2 Millimetern. Vielfach werden auch Angeln mit einem robusten Seil statt Nylonschnur angeboten, das insgesamt katzenfreundlicher ist. Zudem ist auf die Verarbeitung des Reizelements zu achten. Alle Bestandteile sollten stabil miteinander verknüpft oder vernäht sein, damit sich nicht bereits im Vorfeld Teile ablösen.

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