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Eine saubere Sache: Wie wichtig das richtige Katzenstreu ist!

Keine Frage, unsere Stubentiger sollen sich wohlfühlen und es soll ihnen an nichts mangeln. Dass es deshalb wichtig ist, nicht nur eine passende Katzentoilette bereitzustellen, sondern diese auch mit dem bestmöglichen Streu auszustatten, versteht sich von selbst. Es gibt unzählige Arten von Katzenstreu und alle kommen mit ihren Vor- und Nachteilen. Um die Entscheidung für das richtige Katzenstreu zu erleichtern, haben wir hier die wichtigsten Faktoren zusammengetragen. So kann die beste Vorauswahl getroffen werden und die Katze selbst hat das letzte Wort.

In Supermärkten und Tierfachgeschäften finden sich ganze Regale voll mit den verschiedensten Katzenstreuarten. Da gibt es Silikatstreu und pflanzliches Streu, es gibt klumpendes und nicht klumpendes Streu. Ja es gibt sogar Streu, das nach Babypuder duftet oder dessen Geruch an ein Lavendelfeld erinnert. Doch welches ist nun das richtige Streu für die eigene Katze? Das gilt es aktiv auszuprobieren, denn das letzte Wort bei der Entscheidung hat immer der Stubentiger selbst. Doch dazu muss eben erst einmal Katzenstreu ins Haus geholt werden.

Welche Arten von Katzenstreu gibt es?

Es gibt verschiedene Marken und unzählige Arten von Katzenstreu, die mit unterschiedlichen Eigenschaften aufwarten. Klumpend oder nicht klumpend ist hier nur ein Merkmal unter vielen unter denen gewählt werden kann.

Am meisten genutzt und in den meisten Varianten erhältlich ist derzeit mineralisches Katzenstreu, also aus Tonmaterialien hergestelltes Streu. Auch wenn es Flüssigkeit gut aufsaugt und sehr gut klumpt, so ist es doch bedenklich, weil der Rohstoff im Tagebau abgebaut wird und dadurch äußerst Umweltschädlich ist. Auch ist diese Art von Katzenstreu relativ schwer und staubt, sowohl beim Befüllen der Katzentoilette als auch wenn die Katze beim Toilettengang scharrt. Der mineralische Staub bleibt dann in ihrem Fell hängen. Dieses Streu ist nicht geruchsbindend und wird daher oft parfümiert angeboten, was für die Katze unter Umständen unangenehm sein kann.

Ebenfalls beliebt ist Katzenstreu aus Silikat, denn dieses Streu bindet Geruch extrem gut und ist zudem leicht und staubt weniger als Mineralstreu. Weil es jedoch nicht klumpt, ist es weniger ergiebig und es kann außerdem, wenn es von der Katze verschluckt wird, zu Vergiftungen führen. Außerdem ist Silikatstreu weniger geräuscharm. Vor allem wenn die Katze nachts auf die Katzentoilette geht und scharrt kann dies im ganzen Haus hörbar sein und auch die Katze selbst stören.

Nicht nur gut für die Umwelt, weil es aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, sondern auch biologisch abbaubar ist Katzenstreu aus Naturfasern. Holz- und Pflanzenfasern werden eingesetzt um ein gut klumpendes, sehr leichtes und flüssigkeitsabsorbierendes Katzenstreu herzustellen, das nicht staubt und Gerüche gut bindet. Die kleinen Teilchen bleiben jedoch manchmal an den Katzenpfoten hängen, daher ist eine Schmutzmatte vor der Katzentoilette zu empfehlen. Auch sollte darauf geachtet werden, dass kein Leim enthalten ist. Es gibt zudem auch Katzenstreu aus ganzen Maiskörnern, das leicht ist, Flüssigkeit gut bindet, gut klumpt und somit sehr ergiebig ist. Dieses Streu löst sich außerdem in Wasser auf.

Was gilt es beim Kauf zu beachten?

Beim Kauf von Katzenstreu ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse und die der Katze unter einen Hut zu bekommen. Da die verschiedenen Arten von Katzenstreu auch unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, ist es wichtig, die grundlegenden Unterschiede bereits vorab zu kennen.

Wichtig ist, dass bei sehr jungen Kitten kein Klumpstreu verwendet werden sollte, da sie das Streu durchaus auch einmal fressen, was durch das zusammenklumpen im Magen lebensbedrohlich sein kann. Auch Silikatstreu sollte in diesem Fall nicht genutzt werden, denn dieses ist giftig, wenn es gefressen wird. Beides gilt natürlich auch dann, wenn man eine Katze Zuhause hat, die generell gerne ihr Katzenstreu frisst. In diesem Fall kommt nur bestimmtes pflanzliches Katzenstreu in Frage.

Sollte man das Katzenstreu wechseln wollen, empfiehlt es sich, zunächst zu einer kleineren Packung zu greifen, um zu testen, ob die Katze das neue Streu auch annimmt. Stehen zwei Katzentoiletten im Haushalt zur Verfügung, sollte eine davon das gewohnte Katzenstreu enthalten und die andere das neue. So kann getestet werden, ob die Katze das neue Streu mag. Nimmt sie es an, kann komplett neu befüllt werden.

Wie oft sollte man das Streu wechseln?

Da Katzen im Allgemeinen sehr reinliche Tiere sind und großen Wert auf Hygiene und Sauberkeit legen, ist ein gepflegtes und sauberes Katzenklo oberste Priorität. Dazu gehört natürlich auch sauberes Streu. Das Streu sollte also sehr regelmäßig ausgetauscht oder, bei Klumpstreu, ausgesiebt werden. Die bevorzugte Regelmäßigkeit sollte individuell festgelegt werden und kann zwischen einmal in der Woche bis zu einmal im Monat variieren. Diese längeren Abstände gelten allerdings eher für Silikatstreu, das die Feuchtigkeit extrem gut bindet und für Klumpstreu, das dafür sorgt, dass sich die Klumpen alle paar Tage entfernen lassen und der Rest der Streu noch frisch bleibt. Natürlich ist auch die Anzahl der Katzen, die die Katzentoilette benutzen wichtig, um den richtigen Abstand zu ermitteln.

Abgesehen von dem Wechseln der Streu, sollte auch die regelmäßige Reinigung der Katzentoilette selbst nicht vernachlässigt werden. Beides gehört zusammen, damit sich die Katze wohlfühlen kann.

Wie entsorgt man Katzenstreu?

Nun, bei der Entsorgung von Katzenstreu kommt es in erster Linie auf die Art der Streu an. Denn es gibt große Unterschiede in der Art und Weise wie Streu entsorgt werden muss. Mineralische Streu etwa muss eigentlich über den Sondermüll entsorgt werden, obwohl sie oft im Hausmüll landet. Sämtliches pflanzliche Streu sowie Silikatstreu kann ganz einfach über den Biomüll entsorgt werden und Katzenstreu aus Mais ist Wasserlöslich und soll sogar über die Toilette zu entsorgen sein.

Im Allgemeinen gilt bei Katzenstreu wie bei sämtlichen anderen Dingen im Katzenleben, dass es in erster Linie die Katze ist, die entscheidet welches Streu sie bevorzugt. Fühlt sich die Katze wohl, ist die Welt in Ordnung.