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Käfige – das Basis-Zuhause für Kleintiere

Anders als Hunde oder Katzen benötigen Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Chinchillas oder Degus einen Käfig oder Stall als Ausgangsbasis. Kleintierkäfige sind in vielen unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich, die sich nach Tierart und Bewegungsdrang orientieren. Meist bestehen diese Kleintierheime aus einer stabilen Kunststoffwanne und einem abnehmbaren Käfigoberteil aus schwermetallfreiem Material und sind sehr einfach zu reinigen. Kleintierkäfige haben zudem den Vorteil, dass sie ihre Bewohner sicher unterbringen können, ohne dass die Nager ausbrechen oder sich verletzen können. In Kombination mit einem Auslaufgehege, bieten Käfige eine optimale und artgerechte Unterbringung für die Innenhaltung. Die passende Einrichtung macht aus jedem Käfig schnell ein gemütliches Zuhause für Meerschweinchen und Co.

Größe und Form des Käfigs bestimmt die Tierart

Welcher Käfig sich am besten eignet, bestimmt in erster Linie die Tierart. Für Meerschweinchen eignen sich flache Käfige am besten, Kaninchen benötigen auf Grund ihrer Größe etwas höhere Käfige mit einer größeren Grundfläche. Hamster oder Mäuse graben sich gerne ihre Schlafhöhlen in den Sand oder das Einstreu. Tiefere Wannen sind hier von Vorteil. Innovative Hamsterkäfige sind zudem mit einer transparenten Wanne ausgestattet, so dass der Tierhalter einen schönen Einblick in das Verhalten seiner Kleinstnager bekommt.

Da Chinchillas gerne klettern und höher gelegene Schlafplätze bevorzugen, empfiehlt sich für diese Tierart ein höherer Volierenkäfig. In der Zoologie sind ebenfalls die vielseitigen Etagenkäfige erhältlich, die der Tierhalter übereinanderstellen sowie sicher miteinander verbinden kann und die sich für alle Kleintiere eignen. Die Nager erreichen die unterschiedlichen Ebenen durch Rampen oder Leitern. Dadurch lässt sich die Größe des Kleintierheims schnell verdoppeln oder sogar verdreifachen, was von Vorteil ist, wenn man die Nager artgerecht paar- oder gruppenweise halten möchte.

Da die Farbe von Wanne und Gittern den Kleintieren völlig egal ist, kann hier der Halter auswählen und sich entweder für dezente Silber- oder Schwarztöne entscheiden oder für eine Ausführung in bunten Farben. Grundsätzlich gilt, je größer ein Käfig, desto besser für die Tiere. Praktisch sind zudem möglichst viele verschließbare Öffnungen zum Füttern, Streicheln oder zur Reinigung. Das Gitter des Käfigs sollte unbedingt rostfrei sein, da Kleintiere dazu neigen, an den Gittern zu rütteln und zu nagen. Für mehr Komfort oder einen schnellen Standortwechsel bietet die Zoologie Untergestelle mit Rollen an.

Jede Tierart benötigt unterschiedliches Käfigzubehör

Bei der Wahl des Zubehörs kommt es hingegen wieder ganz auf die Bedürfnisse der Nager an. Im Lieferumfang des Käfigs befindet sich meist bereits eine Heuraufe – für das Grundnahrungsmittel aller Kleintiere. Oft ist weiteres Zubehör gleich dabei. Falls nicht im Lieferumfang, sollte der Tierhalter noch die Anschaffung von Futter- und Wassernapf, beziehungsweise einer Trinkflasche einplanen. Auch ein Häuschen darf nicht fehlen. Da Kaninchen sehr reinlich sind und meist dieselbe Ecke für ihre Geschäftchen wählen, empfiehlt sich der Kauf einer Ecktoilette, die in den Käfig gestellt werden kann. Meerschweinchen lieben kuschelige Höhlen und Chinchillas freuen sich über Schlafbretter und ein Sandbadehaus. In jedes Hamster- oder Mäuseheim gehört zudem ein Laufrad, in dem sich die Kleinnager austoben können.

Je nach Größe des Käfigs lässt sich weiteres Zubehör, wie Spieltunnel, Weidenbrücke, Hängematte oder Korkröhre unterbringen, die von den Kleintieren gerne zur Beschäftigung oder zum Ausruhen angenommen werden.

Am besten gleich ein Auslaufgehege einplanen

Die meisten Kleintiere haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang, den ein Käfig allein meist nicht zufriedenstellen kann. Wer seine Kleintiere nicht frei in der Wohnung laufen lassen kann oder möchte, der sollte zumindest temporär ein Zusatzgehege aufstellen, in dem sich die Nager wenigstens stundenweise die Pfötchen vertreten können.

Für diesen Zweck sind im Fachhandel Gittergehege in verschiedenen Größen erhältlich, die man nur zusammenstecken muss und die in wenigen Minuten auf- oder abgebaut sind. Der Tierhalter kann das Gehege direkt an den Käfig anstellen und sogar damit verbinden. So können Kaninchen, Meerschweinchen oder Chinchillas problemlos hin und her wechseln. Sollte der Ein/Ausstieg aus dem Käfig zu hoch sein, hilft eine Weidenbrücke, die Hürde zu überwinden. Wer um seinen Bodenbelag fürchtet, erhält eine passende Einlage aus abwaschbarem Nylon. Ein solches Gehege hat zudem den Vorteil, dass man es auch mal draußen auf dem Balkon oder im Garten aufstellen kann. Ein mitgeliefertes Netz schützt draußen die Kleintiere vor Angreifern aus der Luft oder vor unbeabsichtigten Hinausspringen.

Ein guter Standort des Käfigs fördert das Wohlbefinden von Kleintieren

Durch ihre praktische, meist rechteckige Form lassen sich Kleintierkäfige nahezu überall aufstellen. Den Nagern zuliebe sollte der Tierhalter jedoch auf einen guten Standort achten. Der Käfig sollte beispielsweise nicht ganztägig am Fenster in der prallen Sonne stehen. Eine Position direkt an der Heizung kann zu einem Hitzestau führen. Ebenso ist Durchzug zu vermeiden und ein lärmendes Umfeld, etwa direkt neben dem Fernseher. Berücksichtigen sollte man auch die Ruhe- und Schlafgewohnheiten der Kleintiere. Die meisten Nager sind dämmerungs- oder nachtaktiv. Daher sind Kinder- oder Schlafzimmer nicht ideal zur Aufstellung des Käfigs. Mensch und Tier würden sich gegenseitig in ihren Gewohnheiten stören