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Um eine artgerechte und abwechlungsreiche Ernährung zu garantieren, gibt es verschiedene Kleintier-Futtersorten. Hier finden Sie eine große Auswahl für die verschiedensten Kleintiere.

Welches Kleintier braucht welche Nahrung?

Bis vor gut einem Jahrzehnt wurde Kleintierfutter von den Verbrauchern überwiegend im Supermarkt gekauft. Dabei handelte es sich um Trockenmischungen, die für alle Kleintierarten, wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster gleichermaßen geeignet sein sollten. Inzwischen haben die Futtermittelhersteller jedoch alleinige Nahrung für jede Kleintierart entwickelt, die nicht nur ihren spezifischen Bedürfnissen gerecht wird, sondern sich weit mehr an den Rohstoffen der Natur orientiert. Deshalb ist die Ernährung mit hochwertigem Futter heute nicht mehr schädlich für Kleintiere, sondern sogar gesund.

Warum Allein-Futtersorten für Kleintiere sinnvoll sind

Berücksichtigt wurde dabei die jeweilige Herkunft der Kleintiere, die aus verschiedenen Ursprungsländern mit unterschiedlichem Nahrungsangebot stammen. So sind beispielsweise Kaninchen und Meerschweinchen reine Vegetarier, während Hamster auch gerne schon mal kleine Insekten verspeisen und Degus unbedingt zuckerfrei ernährt werden müssen. Schnell wird klar, dass ein Allgemeinfutter für alle Kleintiere nicht empfehlenswert ist und die possierlichen Nager sogar krankmachen kann. Zudem enthalten solche Mischungen oftmals viel Getreide, das für die meisten Kleintiere ungesund ist und dick macht. Die Getreidekörner schaden den empfindlichen Backenzähnen, die nicht dafür gemacht sind, auf Dauer die harten Körner zu knacken.

Alleinfuttersorten enthalten jedoch in der Regel exakt die Inhaltsstoffe, die die jeweilige Tierart für eine gesunde und artgerechte Ernährung benötigt. Kaninchen und Meerschweinchen bevorzugen eine rohfaserreiche Kost, wobei die Langohren weniger Kalziumanteile verarbeiten können und es für Meeris gerne etwas mehr Vitamin C sein darf. Hamster benötigen vor allem Kohlehydrate und Proteine, für Degus ist ein Futter, das reich an Sämereien und Getreidezusätzen ist, gut geeignet und Chinchillas lieben getrocknete Kräuter, aber weniger Gemüse.

Heu: Grundnahrungsmittel für alle Kleintiere

Während also jede Kleintierart ihr eigenes Futtermittel hat, verbindet alle die große Leidenschaft für Gras, das ihnen als getrocknetes Heu rund um die Uhr und immer in ausreichender Menge zur Verfügung stehen sollte – auch nachts wird geknabbert. Heu fördert den natürlichen Zahnabrieb, denn bei allen Nagern wachsen die Vorderzähne ständig nach und müssen durch Rohfasern abgeschliffen werden. Außerdem sorgt es für eine gesunde Darmflora und bindet überschüssiges Fett. Heu ist heute in vielen unterschiedlichen Sorten zum Beispiel mit Blüten oder mit getrocknetem Obst im Fachhandel erhältlich. Da Degus stark zu Diabeteserkrankungen neigen und zuckerfreie Nahrung benötigen, sollte ihr Heu jedoch fei von Obstanteilen sein. Ergänzend zu Heu und Alleinfutter brauchen Kleintiere auch ihre tägliche Menge an Grünfutter, frischen Kräutern und Gemüse. Frisches Obst sollte nur gelegentlich und in kleinen Mengen zugefüttert werden – Degus sollten jedoch niemals Obst bekommen, der Fruchtzuckeranteil ist zu hoch.

Bei artgerechter Haltung muss Alleinfutter nicht rationiert werden

In einer tiergerechten Haltung ist es nicht erforderlich, Futter einzuteilen. Eine Ausnahme bildet hier der Hamster. Seiner Natur nach legt er Futterkammern an und transportiert alles, was er gerade nicht fressen kann in seinen Hamsterbacken davon und legt es für schlechte Zeiten zur Seite. Schnell kann eine solche Futterkammer stattliche Ausmaße annehmen, während Ihre Futterdose ganz schnell leer ist. Bei der tatsächlich benötigten Menge kann sich der Tierhalter an der Fütterungsempfehlung des Herstellers orientieren. Für alle anderen Kleintierarten gilt, dass sie sich in der Regel nicht überfressen, es sei denn aus Langeweile. Die kann aber gar nicht erst aufkommen, wenn Chinchillas, Meerschweinchen oder Kaninchen immer mindestens paarweise oder in Gruppen gehalten werden und darüber hinaus ausreichend Auslauf haben. Ist immer genug Futter zur Verfügung, fressen sie nur solange, bis sie satt sind, dann wird eine Pause eingelegt.

Futter zu rationieren hat zudem den Nachteil, dass innerhalb der tierischen Wohngemeinschaft Futterneid aufkommt und dass immer schnell alles weggefuttert wird, ohne richtig zu kauen. Zudem haben Kleintiere einen Stopfmagen. Um ihre Verdauung in Schwung zu halten, müssen sie immer etwas fressen. Ideal ist, wenn sie selbst auswählen können, was sie gerade zu sich nehmen möchten.

Was für Kleintiere nicht geeignet ist

Wie alle Lebewesen mögen auch Kleintiere mal einen Snack zwischendurch und sind ganz wild darauf. Snacks sollten immer eine Belohnung sein und kein Futterersatz. Wichtig ist zudem, dass auch Leckerchen artgerecht sind. Was Menschen gerne mögen, ist für sie jedoch ungeeignet. Schokolade, Kartoffelchips, Gummibärchen, Kuchen oder Salzstangen sind für Kleintiere ausnahmslos tabu, denn sie können nachhaltige gesundheitliche Schäden hervorrufen. Ebenso sind Küchenabfälle wie Kartoffelschalen, übrig gebliebenes gekochtes Gemüse oder altes Brot für Kleintiere schädlich, da ihre empfindlichen Magen-/Darmsysteme weder Stärke noch Gewürze verarbeiten oder verwerten können. Und wer Kaninchen oder Meerschweinchen frei in der Wohnung laufen lassen möchte, sollte vorher alle Zimmerpflanzen hochstellen, denn die meisten sind für die kleinen Nager giftig und dürfen von ihnen nicht verzehrt werden.

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