373 Produkte für Leinen für Hunde im Preisvergleich

An der langen oder kurzen Leine geführt

Am liebsten laufen Hunde ja ohne Leine neben ihrem Herrchen oder Frauchen her. Sie sind ohnehin sehr auf ihre Menschen geprägt und entfernen sich nur ungern weiter weg von ihnen. Doch es gibt auch Hunde, die den Menschen in ihrem Umfeld noch nicht so eng verbunden sind. Darüber hinaus herrscht in vielen Städten und Gemeinden eine Anleinpflicht für Hunde beim Gassigehen. Welpen sollte man grundsätzlich anleinen, denn sie müssen erst noch lernen, wie man sich beim Spaziergang verhält. Die Qual der Wahl für die richtige Hundeleine hat aber nicht der Hund, sondern der Hundehalter. Und es ist gar nicht so einfach, die richtige Leine zu finden, denn das Angebot ist riesengroß.

Auf den Anlass kommt es an

Hundeleinen sind in vielen unterschiedlichen Materialien, Längen und Ausführungen erhältlich. Hinzu kommt noch ein reiches Farbangebot. Als Laie steht man oft etwas verzweifelt vor dem großen Angebot und weiß nicht so recht, für welches Modell man sich entscheiden soll. Eine gute Hilfe ist, wenn man sich zunächst die Frage stellt, für welchen Anlass die Leine denn sein soll. Geht es beispielsweise nur ums Gassigehen, dann ist eine normale Alltagsleine gerade recht. Soll der Vierbeiner zum Jogging oder Radfahren begleiten, sind spezielle Sportleinen besser geeignet. Für Begleithunde, die Menschen mit einem Handicap unterstützen, gibt es wiederum spezielle Geschirre mit Bügeln und passenden, meist sehr kurzen Leinen.

Leinen fürs tägliche Gassigehen

Zugegeben, auch normale Alltagsleinen sind heute in vielen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Um hier aus dem großen Angebot die passende Leine zu finden, sollte man überlegen, in welchem Umfeld man mit seinem Vierbeiner zumeist spazieren geht. Führt der Weg über belebte Straßen in der Innenstadt, empfiehlt sich eine normale Kurzleine von ein bis maximal zwei Metern Länge. Eine solche Kurzleine oder auch Führleine genannt, ermöglicht dem Hundehalter eine größere Kontrolle. Material oder Farbe spiel dabei keine Rolle, hier fällt meist der eigene Geschmack die Wahl. Leinen aus Nylon sind heute sehr beliebt, weil sie zum einen sehr robust und zum anderen sehr pflegeleicht sind. Ihr meist geringes Gewicht ist ein weiterer Vorteil. Sind sie stark verschmutzt, weil der Weg mal wieder über einen vom Regen aufgeweichten Feldweg geführt hat, kann man sie einfach in die Waschmaschine stecken.

Design und Ausstattung für gehobene Ansprüche

Der Klassiker unter den Hundeleinen ist weiterhin die Ausführung in echtem Leder. Beschränkte sich die Auswahl früher auf wenige Naturfarben, so sind auch in diesem Bereich farblich keine Grenzen mehr gesetzt. Mehr noch, Applikationen aus Metall, Stoff oder zweifarbige Leder bestimmen heute oft das Design moderner Lederleinen. Sie bestehen meist aus Rinds- oder Elchleder und sind extrem robust, aber auch etwas pflegeaufwändiger. Denn soll eine Lederleine, deren Anschaffungspreis im Vergleich zu anderen Materialien höher ist, ein Hundeleben lang halten, muss sie regelmäßig gereinigt und auch gefettet werden. Als Naturprodukt verändert sich die Leine im Laufe der Zeit, anfangs noch etwas starr, wird sie später geschmeidiger und auch die Farbe dunkelt meist etwas nach oder bleicht an den Griffstellen mehr aus. Doch gerade die tägliche Nutzung veredelt die Lederleine und macht sie zu etwas Besonderen. Kreative Hundebesitzer lassen die Leinen für ihre Lieblinge sogar speziell ausstatten, zum Beispiel besetzt mit Strass-Elementen oder sogar mit echten Diamanten – in der Luxusvariante und passend zum Halsband.

Lange Leine auf Feldern und Wiesen lassen

Wer nicht darauf angewiesen ist, in der Innenstadt mit seinem Vierbeiner zum Gassi- oder Spaziergang aufzubrechen, der kann auch mal lange Leine lassen. Für den Hund bedeutet dies neben der Möglichkeit komplett ohne Leine zu laufen, die größtmögliche Freiheit. Lange Schleppleinen oder Suchleinen von 5, 10 oder sogar 25 Metern Länge geben dem Hund eine Menge Bewegungsfreiheit. Diese Leinen werden auch oft zum Hundetraining eingesetzt, insbesondere im Agility-Sport, wenn es darum geht, dass die Vierbeiner beispielsweise Hindernisse überwinden sollen. Beim normalen Spaziergang besteht jedoch schnell die Gefahr, dass sich eine lange Leine verheddert, wenn der Vierbeiner im Zickzackkurs seine Umwelt erschnüffelt. Alternativ sind die beliebten Flexi- oder Automatikleinen erhältlich, die über eine Aufrollautomatik verfügen und bei denen der Hundehalter per Knopfdruck die Länge der Leine regulieren kann. Für Hunde, die permanent an der Leine ziehen, ist diese Leinenart jedoch nicht empfehlenswert, da sie immer versuchen würden, möglichst viel Leine zu bekommen. Bei einer festen Länge gewöhnen sich Zieher schnell um.

Spezielle Leinen für sportliche Aktivitäten

Wenn Herrchen zu seiner täglichen Joggingrunde aufbricht, muss der Vierbeiner nicht allein zu Hause sitzen, er kann seine Besitzer auch bei sportlichen Aktivitäten begleiten. Fürs Joggen, Nordic Walken, Wandern oder Radfahren sind spezielle Joggingleinen in der Zoologie oder in der Sportabteilung erhältlich. Diese bestehen jedoch nicht nur aus der eigentlichen Leine, sondern verfügen auch zumeist über einen Hüftgurt für den Menschen, denn schließlich möchte Herrchen beim Laufen die Arme frei bewegen können. Dieser Hüftgurt aus leichtem Nylonmaterial hat oft auch eine kleine Tasche für den Schlüssel oder auch für Hundeleckerlis integriert. Am Gurt, den Herrchen oder Frauchen sich um die Hüfte legen und dort festziehen, wird die eigentliche Leine über eine elastische Triangelverbindung vorne am Bauch eingehängt. So lassen sich heftige Ruckbewegungen des Hundes ausgleichen. Die Joggingleine ist jedoch nicht für alle Hunde geeignet. Es sollte schon ein ausdauernder Läufer sein, der mit Herrchen gut Schritt und Tempo halten kann. Ein Dackel ist aufgrund seiner kurzen Beine und des länglichen Körperbaus kein guter Jogger oder Mitläufer am Fahrrad. Als besonders gute Dauerläufer gelten, neben anderen Rassen, Jack-Russell Terrier, Dalmatiner, Australien Sheperd oder auch Border Collie. Doch egal welche Rasse oder Größe, jeder Hund muss das Mitlaufen erst noch im Training erlernen.