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Schutz vor den lästigen Plagegeistern

Flöhe, Grasmilben, Zecken, Läuse oder Mücken – diese Insekten sind zumeist unschöne Begleiterscheinungen der warmen Jahreszeit von März bis November. Und am meisten leiden unsere vierbeinigen Freunde unter den Attacken der lästigen Plagegeister. Zum Glück sind heute nützliche Hilfsmittel erhältlich, die die Belastung erträglich machen und sowohl Hund als auch Mensch vor der krabbelnden Invasion bewahren. Sie beugen zudem Erkrankungen vor, denn ein Zeckenbiss kann für den Vierbeiner gefährlich werden. Das gilt auch für Flöhe, die Krankheiten von einem Tier zum anderen übertragen können.

Als Tierhalter kann man seinen Hund ja nun nicht in Watte packen, mit ihm nicht mehr vor die Tür gehen und ihn strikt von anderen Hunden fernhalten. Das würde das eigene Leben und erst recht das des Vierbeiners doch sehr einschränken. Stattdessen sollte man seinen Hund nicht nur einer regelmäßigen Wurmkur unterziehen, sondern ihn auch mit einem umfassenden Parasitenschutz ausstatten.

Was hilft gegen Flöhe und Zecken?

Stellt man beim Familienhund einen Flohbefall fest, sollte der Tierhalter möglichst schnell handeln, denn Flöhe haben die unschöne Eigenschaft, sich rasend schnell zu vermehren. Ein gutes Flohshampoo gehört in die Grundausstattung eines jeden Vierbeiners und sollte immer im Schrank stehen. Ein Bad mit dem Flohshampoo bringt schon mal eine erste Linderung für den Hund, der sich aufgrund der Flohbisse ständig kratzen muss. Der Weg zum Tierarzt ist bei einem Befall jedoch unumgänglich, damit man das lästige Ungeziefer schnell wieder los wird. Der Veterinär empfiehlt Medikamente und Tinkturen gegen Flohbefall. Außerdem ist es wichtig, alle Textilien mit denen der Hund in Kontakt gekommen ist, wie das Hundebett, Kuscheldecken oder Handtücher, sofort und so heiß wie möglich zu waschen, da es sonst zu einem erneuten Befall kommen kann.

Um einen Flohbefall oder Zeckenbiss bereits im Vorfeld zu verhindern, sollte der Hund prophylaktisch mit einem Spot-On-Präparat behandelt werden, das in das Nackenfell oder bei größeren Hunden auch an mehreren Stellen auf dem Rücken verteilt und auf dem Ansatz der Rute, aufgetragen und eingerieben wird. Spot-On-Mittel sind entweder in Tropfenform oder als Spray erhältlich und bleiben für zirka vier bis sechs Wochen wirksam, bevor man es erneut anwenden muss. Die Wirksamkeit lässt bei häufigem Baden des Hundes nach und der Tierhalter muss das Präparat öfter anwenden.

Das Flohhalsband bleibt länger aktiv

Eine gute Alternative ist auch ein spezielles Anti-Flohhalsband, dessen Wirkung je nach Produkt bis zu sechs Monaten anhält. Flohhalsbänder sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, so dass für jede Rasse die passende Größe gefunden werden kann. Neben ihrer langanhaltenden Wirkung gegen einen Flohbefall haben sie sich auch als probates Mittel gegen Zeckenangriffe erwiesen. Flohhalsbänder enthalten verschiedene Insektizide, die beim Tragen permanent an Fell und Haut des Hundes abgegeben werden und sowohl einen Befall durch Flöhe und Zecken wirksam bekämpfen können, als auch in der Vorbeugung zum Einsatz kommen.

Wichtig bei Spot-On-Präparaten oder Flohhalsbändern ist ihre Aktualität. Die Industrie passt die Insektizide permanent an, damit auch widerstandsfähige Parasiten bekämpft werden können. Wenn Sie also noch ein Spray im Schrank haben, das einige Jahre alt ist, sollte es lieber entsorgt werden und zu einem aktuellen Präparat gegriffen werden. Übrigens sind die enthaltenen Wirkstoffe von Spot-On-Mittel oder Flohhalsband für Mensch und Hund geruchsneutral, so dass man keinen unangenehmen Gerüchen ausgesetzt wird.

Kommt es dennoch einmal zu einem Zeckenbiss, sollte der Halter den Holzbock zeitnah mit einer speziellen Zeckenzange entfernen. Ungeübte Tierhalter können sich das vollständige Entfernen einer Zecke beim Tierarzt zeigen lassen. Anschließend sollte die Wunde desinfiziert werden, damit sie sich nicht entzünden kann.

Was hilft gegen Grasmilben, Läuse, Haarlinge, Mücken und Stechfliegen?

Grasmilben verbreiten sich insbesondere während der Erntezeit, also im Spätsommer, während Mücken in der warmen Jahreszeit eigentlich permanent unterwegs sind und nicht selten auch Krankheiten übertragen können. Milben sind im Grunde zwar ungefährlich, ihre Larven können den Vierbeiner aber ganz schön nerven, denn das Speichelsekret, das sie absondern, löst einen starken Juckreiz aus der einige Tage lang anhält.

Zwar leiden Hunde weniger häufig unter einem Befall von Läusen, dennoch können die kleinen Quälgeister beim Vierbeiner einen heftigen Juckreiz und sogar Allergien auslösen. Auch hier gilt, bei einem Befall bald den Tierarzt aufsuchen, der zunächst den genauen Befall diagnostiziert – denn es könnten auch Haarlinge sein, die den Hund quälen – und schließlich die passenden Medikamente verordnet. Meist handelt es sich dabei um spezielle Shampoos oder Tinkturen gegen Läuse, die Herrchen oder Frauchen beim Vierbeiner anwenden müssen. Bei einem Läusebefall sind meist mehrere Bäder notwendig, um auch die Larven abzutöten. Auf Menschen springen Hundeläuse übrigens nicht, sie ziehen das Blut vom Hund dem des Menschen vor.

Anders als andere Parasiten, beißen sich Mücken und Stechfliegen nicht in der Haut fest, sondern verweilen nur kurze Zeit bei ihren Wirten. Dennoch können ihre Stiche, genauso wie bei uns Menschen, einen heftigen Juckreiz auslösen und Infektionskrankheiten von einem Tier zum anderen übertragen.

Um seinen Vierbeiner wirkungsvoll gegen Angriffe von Parasiten zu schützen, sind im Fachhandel und beim Tierarzt unterschiedliche Spot-On-Präparate erhältlich. Inzwischen gibt es neben spezifischen Insektiziden auch Kombi-Präparate, die sich als wirksam gegen alle Parasitenarten erwiesen haben. Der Kombi-Wirkstoff ist zwar teurer, die Belastung für den Hund aber deutlich geringer – und der Vierbeiner ist rundum geschützt. Rein vorsorglich sollten Hundebett, Kuscheldecken und Handtücher regelmäßig gewaschen werden, denn die lästigen Parasiten verstecken sich auch gerne in Textilien. Halsband oder Geschirr sollte man dabei nicht vergessen.