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Wissenswertes zu Pflege und Hygiene für Kleintiere

Kleintiere verbringen einen Großteil des Tages mit ihrer Fell-, Augen-, Ohren- und Pfotenpflege. Für den Besitzer bleibt für den Tierhalter noch genügend übrig, um seine Tiere bei der täglichen Pflege und Hygiene zu unterstützen.  

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Regelmäßige Pflege und Hygiene bei Kleintieren

Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Ratten, Mäuse oder Degus sind zumeist sehr reinliche Haustiere, die einen Großteil des Tages mit ihrer Fell-, Augen-, Ohren- und Pfotenpflege verbringen. Dennoch bleibt für den Tierhalter noch genügend übrig, um seine Tiere bei der täglichen Pflege und Hygiene zu unterstützen. Insbesondere Ställe, Käfige oder Gehege können die kuscheligen Freunde nicht selbst saubermachen, hier muss der Mensch Hand anlegen. Die Pflegeanforderungen von Kleintieren sind allerdings ebenso unterschiedlich, wie die Tierarten selbst. Während manche Kaninchen nahezu täglich gebürstet werden müssen, wollen andere nur ihre Ruhe haben. Meerschweinchen lassen zwar die lästige Prozedur des Krallenschneidens über sich ergehen, aber nur, wenn sie dafür auch etwas zu Futtern bekommen. Und statt gestreichelt zu werden, genießen Chinchillas lieber ihr Sandbad.

Welche Fell- und Körperpflege ist notwendig?

Einige Kleintiere benötigen deutlich mehr Fellpflege als andere. Grundsätzlich muss der Tierhalter auf langhaarige Rassen mehr Zeit aufwenden, als bei Kleintieren mit kurzem Fell. Das trifft auf Meerschweinchen genauso zu, wie auf Kaninchen. Wobei man während des Fellwechsels im Frühjahr und im Herbst noch etwas mehr zu tun hat. Spezielle Bürsten, Striegel, Kämme und Fellpflegehandschuhe aus dem Fachhandel unterstützen den Friseur bei der Arbeit. Manchmal muss zu dichtes und zu langes Fell getrimmt werden, damit es den Fellnasen nicht zu warm wird, oder sie beim Laufen nicht auf die eigenen Haare treten. Bei Chinchillas, Degus, Hamstern oder Mäusen ist der Tierhalter fein raus, denn sie benötigen keine zusätzliche Fellpflege, das erledigen sie sehr effektiv durch ihr tägliches Sandbad. Dafür wird ein spezieller Badesand aus dem Fachhandel benötigt.

Regelmäßigen Gesundheitscheck durchführen

Wenn auch nicht gerade täglich, so sollte der Tierhalter zirka einmal in der Woche einen kurzen Gesundheitscheck bei seinen Kleintieren durchführen. Dabei ist die Kontrolle der Augen ebenso wichtig, wie der Ohren und der Nase. Sind Ablagerungen oder Verkrustungen sichtbar, sollten diese mit einem weichen, feuchten Tuch vorsichtig entfernt werden. Im Fachhandel sind zudem speziell für Haustiere entwickelte Feuchtreinigungstücher oder Reinigungstropfen erhältlich. Treten Ablagerungen immer wieder auf, sollte der betreffende Nager dem Tierarzt vorgestellt werden, da eine Erkrankung vorliegen könnte.

Beim Check sollte man zudem den After kontrollieren. Durch Kot verklebtes Fell deutet auf Durchfall hin. Kann sich das Tier nicht selbst putzen, sollte es vorsichtig gebadet werden, um keine Brutstätte für Fliegen oder andere Parasiten zu werden. Bei Durchfall kann eine Futterumstellung erforderlich sein oder ebenfalls der Besuch beim Tierarzt. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle gibt zudem Aufschluss über die Entwicklung und das Wohlbefinden eines Tieres. Diese sollte allerdings höchstens einmal in der Woche durchgeführt werden, um Stress zu vermeiden.

Krallenpflege ist insbesondere bei Innenhaltung notwendig

Je nachdem, wie Kleintiere gehalten werden, ist eine regelmäßige Kürzung der Krallen notwendig. Auf sehr rauen Untergründen, wie beispielsweise Terrassenfliesen, nutzen sich die Krallen wesentlich stärker ab, als auf Holz-, Kunststoff- oder dem Streuboden. Speziell Kaninchen buddeln sehr gerne in Sand oder Erde und nutzen dabei ihre Krallen auf natürlichem Wege ab. Bei Kleintieren in Innenhaltung ist eine Krallenpflege je nach Bodenbeschaffenheit in Stall oder Gehege und Wachstum der Krallen, alle zwei bis sechs Monate erforderlich.

Die Krallen bringt entweder der Tierarzt auf die richtige Länge oder der kundige Tierhalter selbst. Dazu sollte allerdings nicht die Schere aus der Küche oder dem Werkzeugkasten genutzt werden, sondern eine spezielle Krallenschere oder -zange für Kleintiere. Diese haben meist abgerundete Spitzen, um Verletzungen zu vermeiden, wenn sich der Nager plötzlich bewegt.

Käfighygiene und Parasitenschutz bei Kleintieren

Je nach Tierart, Größe des Stalles oder Geheges und Anzahl der dort lebenden Kleintiere, muss die Einstreu alle ein- bis drei Wochen ausgetauscht werden. Zwischendurch empfiehlt sich eine separate Reinigung der bevorzugten Urin- und Kotecken. Nachdem die Einstreu komplett entfernt wurde, können Sie die Käfigwanne oder Kleintiertoilette mit einem milden Reinigungsmittel auswischen, das im Fachhandel oft in Sprayform erhältlich ist. Dabei handelt es sich um spezielle Mittel, die auf Naturbasis und ohne chemische Zusatzstoffe reinigen. Käfigreiniger sind zudem in der Lage, Keime, Bakterien und Pilze abzutöten.

Bei einem akuten Parasitenbefall durch Flöhe, Milben oder Fliegen empfiehlt sich der Einsatz eines Desinfektionsmittels für den Käfig und die Umgebung. Das Fell der Kleintiere selbst sollte nur auf Anraten des Tierarztes eingesprüht oder behandelt werden, da sich die Nager das Präparat schnell wieder ablecken können.

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