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Wissenswertes zu Reinigungsmittel und -Geräte für Hunde

Ein sauberes Umfeld ist wichtig für das Zusammenleben von Hund und Mensch. Damit sich Dreck nicht einnisten oder Krankheiten auslösen kann, gibt es eine Reihe spezieller Reinigungsmittel.

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Bei der Hundehygiene auch an das Wohnumfeld denken

Die meisten Hunde gehen für ihr Leben gerne mit Frauchen oder Herrchen nach draußen. Egal ob bei den täglichen Gassirunden oder beim Spaziergang, Pfoten, Beinbehänge und eigentlich der gesamte Hund, nehmen dabei eine nicht unerhebliche Menge Dreck auf. Erdreich, Gras und auch Insekten werden anschließend in die Wohnung oder das Haus getragen. Anders als wir Menschen es mit unseren Schuhen tun, treten sich Hunde nicht die Pfoten auf der Fußmatte ab – obwohl es ja rühmliche Ausnahmen geben soll. Viel eher schütteln sie sich erst mal ausgiebig, wenn sie wieder im gemütlichen Zuhause sind. Wodurch alles, was so im Fell gesessen hat, erst einmal schön im Raum verteilt wird. Wohl dem Hundehalter, der seinem Vierbeiner zumindest die Pfoten nach einem Regenspaziergang abtrocknet. Doch wer Hunde hält weiß, dass Vierbeiner nun mal zusätzliche Reinigungsmaßnahmen erfordern. Damit der Dreck sich nicht einnisten kann und keine Chance hat, Krankheiten auszulösen, gilt es einige Punkte zu beachten.

Warum ist ein sauberes Hundeumfeld wichtig für das Zusammenleben mit Menschen?

Bei vielen Hundehaltern sind die Vierbeiner vollwertige Familienmitglieder, die an nahezu allen Prozessen des Alltags teilnehmen. Oft dürfen sie auch mit auf die Couch oder schlafen sogar im selben Bett mit Frauchen oder Herrchen. Doch ebenso, wie wir Menschen auf eine gesunde Hygiene achten, müssen wir dies auch bei unseren Hunden übernehmen – insbesondere, wenn sie wie beschrieben einen sehr engen Kontakt mit uns pflegen.

Vergessen darf man dabei aber nicht, dass es nun mal Hunde sind, die im Wortsinne ihre Nase in alles stecken, was ihnen so vor die Pfoten kommt: Abfälle, Kot, Aas und vieles mehr. Allein dieser Umstand verlangt bereits ein hohes Maß an Hygiene, das jedoch kaum einzuhalten ist. Wer badet schon seinen Vierbeiner täglich, bevor der auf die Couch oder ins Bett hüpft? Experten raten daher vor einem allzu innigen Kontakt ab. Das Küssen der Hundeschnauze oder -nase sollte besser unterbleiben. Lässt man sich vom Hund das Gesicht oder die Hände ablecken, sollte man sich anschließend mit Wasser und Seife waschen, um eventuellen Erregern keine Chance zu bieten. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn man später einem anderen Menschen die Hand gibt oder ihn umarmt.

Leben Menschen und Hunde im selben Haushalt zusammen, ist ein erhöhtes Maß an Sauberkeit geboten. Insbesondere, wenn auch Kinder, ältere Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Allergiker zusammenleben. Daher sollte nicht nur der Hund selbst regelmäßig gepflegt werden, sondern auch das häusliche Umfeld, in dem er sich bewegt. So können sich Parasiten, Krankheitserreger oder Keime gar nicht erst ausbreiten.

Was sollte wie häufig gereinigt werden?

Hundebetten, die Decken des Vierbeiners, Teppiche und Sitzmöbel, die er regelmäßig nutzt, sollten ebenso regelmäßig gewaschen oder gereinigt werden. Darf er mit ins Bett, sollte man die Bettwäsche mindestens zweimal wöchentlich wechseln. Eine gute Grundreinigung des Wohnumfeldes erzielt man durch regelmäßiges Staubsaugen auch glatter Böden, bei dem insbesondere auch die Raumecken einbezogen werden sollten. Räume, in denen eine erhöhte Hygiene erforderlich ist, wie beispielsweise die Küche oder das Badezimmer sollten mehrfach in der Woche feucht gewischt werden. Spezielle Reiniger aus dem Fachhandel helfen zudem bei der Fleckbeseitigung durch Kot oder Urin.

Nach einem Parasitenbefall ist eine besonders intensive Reinigung des Umfeldes erforderlich. Hundekissen, -decken und Handtücher sollten möglichst heiß in der Maschine gewaschen werden. Alle anderen Textilien, Bodenbeläge oder Polster bedürfen ebenfalls einer intensiven Reinigung und anschließenden Desinfektion, die für Mensch und Tier unbedenklich ist.

Die unterschiedlichen Reinigungsmittel und -methoden

Je nach Art der Verschmutzung bietet der Tier-Fachhandel spezielle Produkte zur Reinigung des Wohnumfeldes an. Darunter sind Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Fleck- und Geruchsentferner, Kleider- und Polsterbürsten, Staubsauger mit speziellen Tierhaardüsen oder Dampfreiniger zu schonenden und intensiven Reinigung von Teppichen und glatten Böden. Für die Tiefenreinigung von Polstermöbeln oder Matratzen empfehlen sich vibrierende Staubsaugerdüsen, die mittels UV-Licht auch Milben, Feinstaub, Haarschuppen, Pilzsporen oder Bakterien aus kleinsten Ritzen erfassen können. Diese Reinigungsmethode ist besonders für zweibeinige und vierbeinige Allergiker zu empfehlen.

Können Menschen Hunde krankmachen und umgekehrt?

Im Allgemeinen stecken sich eher Menschen unter sich an, doch bei besonders intensiven Infekten, können auch Hunde vom Menschen krank werden. Viele Hundehalter berichten davon, dass ihre Vierbeiner sich bei ihnen anstecken, wenn sie stark erkältet sind, unter grippalen Infekten oder einem Magen-/Darmvirus leiden. Insbesondere Hunde, die es gewohnt sind, sich ständig in der Nähe ihrer Menschen aufzuhalten, sind ansteckungsgefährdet. Problematisch ist, dass man zwar seine Mitbewohner auf Distanz halten kann, nicht aber seine vierbeinigen Freunde, die nicht begreifen können, warum sie Abstand zu Herrchen oder Frauchen halten sollen. Erschwerend kommt hinzu, dass Hunde als Empathen spüren, wenn es ihren Menschen nicht gut geht und erst recht dessen Nähe suchen.

Auch von Hund auf Mensch können sich Krankheiten übertragen. Beispielsweise wenn beim Vierbeiner ein Floh- oder Milbenbefall vorliegt. In diesem Fall ist besondere Hygiene angesagt, um die lästigen Parasiten ganz schnell wieder loszuwerden, bevor sie sich einen menschlichen Wirt suchen und dort dann für nervigen Juckreiz sorgen oder im schlimmsten Fall Allergien und Krankheiten auslösen. Darüber hinaus können nicht ausreichend geimpfte Hunde Krankheiten übertragen, wie die Viruserkrankungen Tollwut oder Leptospirose, die durch Kontakt mit Urin oder Blut übertragen wird. Unbehandelte Wurmerkrankungen können sich zudem ganz einfach durch Streicheln auf den Hundehalter übertragen. Ebenso können Insekten wie Mücken oder Zecken vom Hund auf den Menschen wechseln. Regelmäßige Wurmkuren, Impfungen und Spot-On-Präparate verhindern die Erkrankung beim Hund und dadurch die Übertragung auf den Menschen.

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